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Stadtarchiv Dresden erhält Gründungsurkunde der Schauburg

Das Filmtheater Schauburg an der Königsbrücker Straße Foto: Una Giesecke

Dresden. In ihrem 90. Jubiläumsjahr wird die Schauburg in der Dresdner Neustadt umgebaut, um im Oktober den Geburtstag in neuem Gewand feiern zu können. Dabei fanden die Bauarbeiter historische Dokumente, eine verschweißte Bleikapsel, im Fundament. Diese Zeitkapsel enthielt alte Münzen und  ein persönliches Erinnerungsschreiben zur die Entstehung der „Schauburg-Lichtspiele“ 1927.

Der Erbauer und Direktor Arnulf Huyras war seit 1923 Teilhaber des Hansa-Theaters in der Görlitzer Straße 18. Nach dem Tod des Inhabers Heinrich Apel, dem Puppenspieler und Gründer des Stummfilkinos „Weiße Wand“, beschloss Huyras, der die Neustadt-Bevölkerung „als sehr sympathisch“ empfand, im Viertel zu bleiben und nach Bauland für ein eigenes Kino zu suchen. Vom Fleischermeister Gustav Urban kaufte er das Eck-Grundstück an der Königsbrücker Straße 55/Bischofsweg.

Am 15. Oktober 1927 öffnete dort das erste frei stehende Theater in Dresden nach Entwürfen von Martin Pietzsch. Huyras verkündete zur Einweihung seine Vision, „die besten Spielfilme aus aller Welt zu bringen und in der Neustadt eine Kulturgemeinde zu schaffen“.

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