Carlos Santana: Siesta der flinken Finger

Carlos Santana. Foto: PR
Carlos Santana. Foto: PR

Als Carlos Santana 1947 im mexikanischen Dorf Autlan de Navarro geboren wurde, war weder an eine Gitarristenkarriere noch an die Hippie-Bewegung zu denken. Inzwischen
ist Letztere längst vergangen, doch verklungen ist sie noch lange nicht, solange einer wie Santana seine flinken Finger frisch übers Griffbrett tänzeln lässt.

Songs wie „Oye Como Va“ und „Black Magic Woman“ aus den 1960ern sind Hymnen fürs Musiklehrbuch. Und Lieder wie „Maria, Maria“ sowie „Smooth“ schoben sich in den 1990ern ganz geschmeidig in die Gehörgänge selbst von Eurodance- und Techno-Hörern. „Supernatural“ (1999) hieß das Album, dass den LatinRockmusik-Veteran vom
Schrein der Altrocker-Verehrung zurück aufs Podest der Chart-Realität brachte. Und auch fünf Alben später gilt Santana als LangzeitPhänomen, das durch seine minimalistisch-gefühlvolle Spielweise staunen lässt. (Tom Vörös)

Carlso Santana, 19.8., Filmnächte am Elbufer

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