Übergabe des Aufzuges an der Brühlschen Terrasse

Rollstuhlfahrer stehen am Ständehaus auf der Brühlschen Terrasse vor einen Aufzug. Der Aufzug wurde am gleichen Tag in Betrieb genommen und gewährleistet zugleich einen barrierefreien Übergang von der historischen Altstadt zur Brühlschen Terrasse. // Foto: picture alliance

Am Montag haben der sächsische Finanzminister Matthias Haß und der Oberbürgermeister Dirk Hilbert den Aufzug im Ständehaus an der Brühlschen Terrasse offiziell in Betrieb genommen.

Finanzminister Matthias Haß: „Die Brühlsche Terrasse gehört zu den Höhepunkten eines Dresden-Besuchs. Mit dem neuen Aufzug wird der „Balkon Europas“ barrierefrei mit der historischen Altstadt verbunden und der einzigartige Blick für alle erlebbar. Ich bin froh, dass wir mit der Stadt Dresden jetzt einen geeigneten Weg gefunden haben, der zügig umgesetzt wurde.“

Engagement und Denkmalschutz

Oberbürgermeister Dirk Hilbert: „Ob Menschen mit Handicap, Senioren oder Familien mit kleinen Kindern:Jeder soll Dresden erkunden und erleben können, wie er möchte. Der neue Aufzug bringt nun wirklich alle auf die Brühlsche Terrasse und uns voran auf dem Weg zu einer barrierefreien Stadt. Außergewöhnliches Engagement und Ausdauer waren nötig, um diesen besonderen Ort im Einklang mit dem Denkmalschutz leicht zugänglich zu erschließen. Das Ergebnis zeigt, dass wir gemeinsam eine gute Lösung gefunden haben.“

Der Aufzug wurde im Ständehaus direkt neben der Freitreppe zur Brühlschen Terrasse installiert und bindet den Schlossplatz barrierefrei an. Der für die Öffentlichkeit von außen zugängliche Fahrstuhl dient zugleich als zusätzlicher barrierefreier Zugang zum Ständehaus, in dem unter anderem das Oberlandesgericht Dresden und das Landesamt für Denkmalpflege untergebracht sind.

Großzügige Beteiligung der Landeshauptstadt Dresden

Dem Bau ging eine mehrjährige Planungsphase voraus. Dabei wurden verschiedene Standorte und Gestaltungsvarianten untersucht, die den denkmalschutzrechtlichen Anforderungen an diesem besonderen Ort gerecht werden. Im April 2018 war Baubeginn. Die Baukosten betragen etwa 880 000 Euro. Die Landeshauptstadt Dresden beteiligt sich daran mit 500 000 Euro. Die Baumaßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

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