Um- und Ausbau des Heinz-Steyer-Stadions

Foto: Stadt Dresden

Am Montag unterzeichneten Oberbürgermeister Dirk Hilbert und die Geschäftsführer der BAM Sports GmbH den Generalübernehmervertrag zum Um- und Ausbau des Heinz-Steyer-Stadions.

Ort der Vertragsunterzeichnung war das Casino des Heinz-Steyer-Stadions. Hier fielen viele wichtige Entscheidungen in der ruhmreichen Geschichte des Stadions. Nach der Juryentscheidung am 17. November 2020 und dem Stadtratsbeschluss am 28. Januar 2021 wurde damit nun die letzte Ampel zur Beauftragung des Generalübernehmers auf Grün gestellt.

Oberbürgermeister Dirk Hilbert: „Ich freue mich sehr, dass wir mit dem Wettbewerbssieger BAM Sports GmbH ein fachkundiges und anerkanntes Unternehmen beauftragen, das auch lokal verortet ist. Der Wettbewerbsbeitrag überzeugte durch die sportfunktionale Qualität und die ansprechende Architektur. Es entsteht eine multifunktionale Arena, in der nationale und internationale Wettbewerbe stattfinden können. Durch die Integration zahlreicher Sporträume und Geschäftsstellen unserer Sportvereine in die neue Haupttribüne profitiert auch der Freizeit- und Breitensport besonders von diesem Umbau. Die vielfältigen Möglichkeiten für aktive und sportinteressierte Menschen stehen sinnbildlich für den Sportpark Ostra und dessen weitere Entwicklung in den kommenden Jahren. Durch das neue Stadion erfährt der Sportpark bereits bis 2023 eine weitere enorme Aufwertung und mit der Plazza zwischen Heinz-Steyer-Stadion und Ballsportarena.

Axel Eichholtz, Geschäftsführer BAM Sports: „Für uns als Arbeitsgemeinschaft aus BAM Sports und BAM Deutschland ist es eine große Freude und Ehre, das altehrwürdige Heinz-Steyer-Stadion umbauen zu dürfen. Die BAM Deutschland ist durch ihre Dresdner Niederlassung regional stark verwurzelt, ebenso wie der größte Teil des Planungsteams, das mit uns gemeinsam den Wettbewerb gewonnen hat. Das einzigartige Design des neuen Heinz-Steyer-Stadions fügt sich optimal und unaufdringlich in die neue Umgebung ein, da wir bewusst auf die typische Anordnung von hohen Flutlichtmasten verzichtet haben, ohne dabei die Funktionalität zu vernachlässigen. Wir freuen uns, im Anschluss an die jetzt beginnende Planungsphase, im Herbst mit den Arbeiten beginnen zu dürfen und sehen uns auch hier in der Verantwortung, verstärkt lokale und regionale Nachunternehmer einzubinden.“

Mehr als 5.000 Sitzplätze

Es entsteht ein Stadion mit 5.000 überdachten Sitzplätzen, ergänzt um ein multifunktionales Gebäude als Südtribüne. In diesem etwa 140 Meter langen Bauwerk entstehen auf vier Etagen eine neue Fechterhalle, Sport- und Fitnessräume, Squashcourts sowie ein Multifunktionsbereich für Sport und Bildung. Dazu kommen Büros und Räume für Vereine, Sportmedizin, Gastronomie und weitere gewerbliche Anbieter. Mobile Tribünen in den Kurven können die Zuschauerkapazität des Stadions vorübergehend auf bis zu 15.000 Personen erweitern und schaffen damit die Voraussetzung für Deutsche Leichtathletikmeisterschaften in Dresden. Ein umlaufender Flutlichtkranz integriert bereits vorhandene Teile des Stadions wie die Nordtribüne.

Zentraler Eingang zum Sportpark Ostra

Zwischen Ballsportarena und Heinz-Steyer-Stadion entsteht ein neuer Platz als zentraler Eingang zum Sportpark Ostra. Dieser lässt sich im Zusammenhang mit Sportveranstaltungen oder für sonstige Veranstaltungen, wie Public Viewings, nutzen. Die Bauarbeiten beginnen im Oktober 2021 mit dem Abbruch der Steintribüne und dem Aushub der Baugrube. Ab Dezember 2021 bis zum Herbst 2022 entsteht der Rohbau. Im August 2022 beginnen die Ausbauarbeiten, die etwa ein Jahr andauern. Parallel dazu werden ab Dezember 2022 die Außenanlagen und das Infield hergerichtet. Die Übergabe ist für den Herbst 2023 geplant.

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