Landtagspräsident: „Flughafen Dresden sollte den Namen ‚Kurt Biedenkopf‘ tragen“

Eventuell bald mit neuen Namen- der Dresdner Flughafen. (Foto: Flughafen Dresden)

Sachsens Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler hat sich dafür ausgesprochen, den Flughafen Dresden nach dem ersten sächsischen Ministerpräsidenten Prof. Dr. Kurt Biedenkopf zu benennen.

„In Erinnerung an unseren herausragenden ersten Ministerpräsidenten sollte der Flughafen Dresden den Namen ‚Kurt Biedenkopf‘ tragen. Das wäre eine angemessene Würdigung für die bedeutendste politische Persönlichkeit Sachsens nach 1990. Biedenkopf hat den Freistaat und die Stadt Dresden entscheidend geprägt etwa mit dem Wiederaufbau der Frauenkirche und als Standort für die Halbleiterindustrie. Ein Flughafen steht für Freiheit, Wirtschafts- und Wissenschaftskontakte und er ist für Urlauber zugleich Heimat – diese Mischung passt zu Biedenkopf. „

„Als Miteigentümer der Mitteldeutschen Flughafen AG kann der Freistaat hier für eine Umbenennung selbst aktiv werden. Ich bin mir sicher, dass die Sachsen und die Dresdner eine solche Ehrung für Kurt Biedenkopf mit großer Mehrheit unterstützen.“

Der 1930 in Ludwigshafen geborene Biedenkopf war am 12. August dieses Jahres in Dresden gestorben. Von 1990 bis 2002 war der Jurist der erste Ministerpräsident Sachsens nach der Wende und hat mit seiner Politik den modernen Freistaat Sachsen entscheidend mitgeprägt.

Eine ausführliche Würdigung des Wirkens von Kurt Biedenkopf durch den Landtagspräsidenten finden Sie hier.

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