IHK Dresden fordert Entscheidung zu Weihnachtsmärkten

IHK Dresden fordert Entscheidung zu Weihnachtsmärkten
Nicht nur auf dem Dresdner Striezelmarkt, sondern auch im ganzen Stadtgebiet darf in diesem Jahr kein Glühwein ausgeschenkt werden. // Foto: Pixabay

Die Industrie- und Handelskammer Dresden (IHK) fordert angesichts der aufgeladenen Debatte um die Durchführung oder Absage von Weihnachtsmärkten eine umgehende und verbindliche Entscheidung.

Thomas Ott, Stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Dresden und fachlich zuständig für den Bereich Handel, stellt klar: „Es muss sofort Schluss sein mit dem Hin und Herschieben von Verantwortung und Entscheidungen zwischen Staatsregierung und Kommunen. Eine klare und verbindliche Aussage, ob Weihnachtsmärkte stattfinden oder nicht, muss Anfang der kommenden Woche unverrückbar stehen. Von Planungssicherheit für die betroffenen Gewerbetreibenden kann mit Blick auf den Kalender sowieso schon keine Rede mehr sein, zumal der Aufbau aller Ortens bereits läuft.

Die Unternehmerinnen und Unternehmer haben sich in der Vorbereitung auf den wirtschaftlich so wichtigen Jahresausklang auf die von Seiten der Staatsregierung seit Monaten betonte Aussage verlassen, dass die Weihnachtsmärkte stattfinden können.“

Thomas Ott betont weiter die Brisanz möglicher Absagen – vor allem für die Händlerinnen und Händler. „Die für den Verkauf auf den Weihnachtsmärkten bestimmten Waren sind nicht nur bestellt, sie sind mehrheitlich auch schon geliefert und bezahlt, bzw. steht der Ablauf der Zahlungsfristen unmittelbar bevor. Sollte es jetzt doch noch zu Absagen kommen, stehen Existenzen auf dem Spiel, das steht außer Frage. Entschädigungsansprüche gegenüber Freistaat und Kommunen wären dann wohl erwartbare und legitime Forderungen.“

Zuletzt äußerten sich die Städte Dresden und Chemnitz zur Diskussion. Sie wollen an der Durchführung der Weihnachtsmärkte festhalten.

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