Mobile Impfteams wachsen

Impfcenter im Rathaus schließt
Das Kommunale Impfcenter im Rathaus schließt zum ersten April. // Foto: National Cancer Institute/Unsplash

Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), die Johanniter Unfall Hilfe (JUH) und der Malteser Hilfsdienst (MDH) sind seit dem 1. Dezember 2021 mit 20 mobilen Impfteams und 100 Mitarbeitenden sachsenweit unterwegs. Die Kapazitäten sollen in den kommenden 14 Tagen zunächst auf etwa das Doppelte der bisherigen Kapazitäten ausgebaut werden.

Aktuell sind elf große und neun kleine Teams mit rund 100 Mitarbeitenden der drei Hilfsorganisationen unterwegs, um Impfwillige mit der Corona-Schutz- oder Booster-Impfung zu versorgen. Sie ergänzen die 30 Teams des DRK.

Um die 20.000 und später sogar bis zu 40.000 Impfungen pro Tag begleiten zu können, reicht das noch nicht aus: „Alle Hilfsorganisationen überprüfen aktuell erneut intern ihre Kapazitäten, um dem großen Bedarf nachzukommen. Wir hoffen unser Engagement zu­nächst auf circa 200 Prozent ausbauen zu können“, sagt Florian Wiehring, Referent Katastro­phenschutz/Sanitätsdienst Malteser Hilfsdienst, im Namen der drei Organisationen. Aktuell führt ein großes Mobiles Team – bestehend aus zwei Ärzten, drei medizinischen Fachkräf­ten und vier Mitarbeitenden der Hilfsorganisationen – circa 250 Impfungen pro Tag durch. Kleine Teams – mit einem Arzt oder Ärztin, zwei Fachkräften und drei Mitarbeitenden der Hilfsorganisationen – schaffen täglich 150 Impfungen.

Der bisherige Einsatz der Impfteams ist regional aufgeteilt: Der ASB betreibt sieben mobile Impfteams, jeweils zwei in Chemnitz und Leipzig, ein weiteres im Leipziger Land und Gör­litz. Zudem ist ein großer Impfstützpunkt des ASB Riesa in Großenhain mit 20 Mitarbeiten­den im Aufbau.

Die Johanniter haben drei mobile Impfteams in Dresden im Einsatz sowie ein Team im Land­kreis Sächsische-Schweiz-Osterzgebirge sowie im Vogtlandkreis und Zwickau.

Der Malteser Hilfsdienst ist insgesamt mit sieben Teams unterwegs, davon drei Teams in Leipzig sowie jeweils ein Team in der Landeshauptstadt, in Bautzen sowie in Mittel- und Nordsachsen.

Darüber hinaus betreiben der ASB und die Johanniter Unfallhilfe jeweils elf Testzentren sowie der Malteser Hilfsdienst fünf Testzentren in Sachsen. Auch hier stehen die Kapazitäten aufgrund der großen Nachfrage auf Wachstum.

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