Tag des europäischen Notrufs: Twittergewitter bei der Dresdner Feuerwehr

Tag des europäischen Notrufs: Twittergewitter bei der Dresdner Feuerwehr
Auch die Dresdner Feuerwehr wird beim bundesweiten "Twittergewitter" dabei sein. // Foto: Unsplash

Auch die Dresdner Feuerwehr beteiligt sich am 11. Februar an der bundesweiten Social Media – Aktion.

Jedes Jahr findet am 11.2. der Europäische Tag des Notrufs statt, denn dieses Datum steht für den Notruf 112. Wer diesen Notruf wählt, bekommt überall in Europa Hilfe. Sei es bei einem medizinischen Notfall, einem Brand oder einem Unfall.

Um die Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren und über die Arbeit der Feuerwehren und Rettungsdienste zu informieren, veranstalten die deutschen Berufsfeuerwehren seit vier Jahren das „Twitter-Gewitter“. Über Twitter informieren die Feuerwehren an diesem Tag über aktuelle Einsätze und gewähren einen Einblick hinter die Kulissen von Feuerwehr, Rettungsdienst und Leitstellen. Dabei lautet das Motto: „lokale Aktion, bundesweiter Charakter“.

Gemeinsam mit 62 anderen Berufsfeuerwehren, unter anderem aus unserer Partnerstadt Hamburg oder aus Berlin, Düsseldorf, München, Leipzig, Chemnitz, Zwickau, Bautzen und vielen weiteren Städten, wird sie am 11. Februar 2022 ab 8 Uhr ein richtiges „Twitter-Gewitter“ über Deutschland ziehen lassen. Die Feuerwehr Dresden beteiligt sich in diesem Jahr zum zweiten Mal.

Dabei soll auch der Spaß nicht zu kurz kommen, denn hinter dem ganzen Projekt stehen unzählige engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Kameradinnen und Kameraden. Die Feuerwehren agieren auch untereinander und so manche Kommentare der Kolleginnen und Kollegen aus München in bayrischer Mundart sind schon jetzt Garant für gute Unterhaltung. Bis 20 Uhr twittert die Pressestelle der Feuerwehr Dresden über das Einsatzgeschehen in Dresden und gibt interessante Einblicke in den Alltag von Feuerwehr und Rettungsdienst. Außerdem werden aktuelle Zahlen und Statistiken des Anrufaufkommens in der Integrierten Regionalleitstelle Dresden veröffentlicht.

„Die Sozialen Netzwerke sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Vor allem hier verbreiten sich Informationen heutzutage in atemberaubender Geschwindigkeit. Dies birgt für die Gefahrenabwehrkräfte neue Chancen zur Warnung und Information der Bevölkerung, stellt sie aber auch vor neue Herausforderungen, denn nicht selten muss Falschmeldungen entgegengewirkt werden“ stellt der Erste Bürgermeister Detlef Sittel fest. „Je größer unsere Reichweite in den sozialen Netzwerken ist, umso mehr Menschen können wir im Ernstfall in kürzester Zeit erreichen. Dies hat zuletzt der Bombenfund am 12. November 2021 gezeigt.“

Der Amtsleiter des Brand- und Katastrophenschutzamtes Dr. Michael Katzsch freut sich auf diesen Tag: „Der Teamgeist innerhalb der Feuerwehren ist gerade in diesen herausfordernden Zeiten ganz besonders wichtig. Durch die Interaktion der teilnehmenden Berufsfeuerwehren untereinander wird ein Gemeinschaftsgefühl erzeugt, was beispielhaft für die enge Zusammenarbeit aller Partner in der Gefahrenabwehr, wie auch zwischen Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr steht.“ Dr. Katzsch ist sich sicher: „Aktionen wie das Twittergewitter sind ein wichtiges Mittel der Öffentlichkeitsarbeit und elementarer Bestandteil unserer Nachwuchsgewinnung.“

Das gilt sowohl für die Berufsfeuerwehr als auch die 21 Stadtteilfeuerwehren. Ob YouTube, Facebook, Instagram oder Twitter, die Feuerwehr Dresden zeigt auf den Portalen die gesamte Bandbreite ihres Tätigkeitsfeldes. Im Tagesgeschäft laufen bei konkreten Gefahren oder besonderen Ereignissen über den Twitter-Kanal der Feuerwehr Dresden aktuelle Informationen.

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