Braucht Dresden bessere Sport- und Bewegungsangebote?

Fit im Park
Am Projekt "Fit im Park" beteiligen sich jedes Jahr viele Dresdnerinnen und Dresdner. // Foto: LHD

Mit dem Ziel, die Sport- und Bewegungsangebote zu verbessern, führte Dresden vom 11. Oktober 2021 bis 11. Januar 2022 eine Umfrage durch. Nun gibt es erste Ergebnisse.

Fast 1.900 Dresdnerinnen und Dresdner nutzten die Gelegenheit, sich an der Online-Umfrage zu Sport und Bewegung zu beteiligen. Dadurch hat die Stadt interessante Hinweise sowie Indikatoren zu den Sport-und Bewegungsmöglichkeiten in Dresden erhalten. Mit den Ergebnissen der Umfrage wird das geplante Bewegungsraumkonzept für die Landeshauptstadt Dresden aufgewertet. Darin sollen Sportgelegenheiten entwickelt werden, die allen Dresdnerinnen und Dresdnern ausreichend Möglichkeiten für Sport- bzw. Bewegung außerhalb des organisierten Sports bieten.

Erste Ergebnisse der Umfrage können Sie unter dresden.de/sport-befragung nachlesen. Interessant ist vor allem die Einschätzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Hinblick auf Angebote von frei zugänglichen Sport- bzw. Freiflächen in den Stadtteilen. Mehr als zwei Drittel sind der Auffassung, dass davon nicht genügend in Dresden vorhanden sind. Die Befragten wünschen sich mehr Fitnessgeräte (15 Prozent), Parks (13,5 Prozent), Wiesen (12 Prozent) oder auch Tischtennisplatten (12 Prozent), Volleyball-/Beachvollballplätze (11 Prozent) und Bolzplätze (10 Prozent). Der größte Teil der Befragten nutzt für Sport und Bewegung den öffentlichen Bewegungsraum wie Natur und Parks. Spitzenreiter in den ausgeübten Sportarten ist das Radfahren. Aber auch Skaten, Ausdauersport und Schwimmen stehen hoch im Kurs. Etwa 57 Prozent der Befragten gaben an, sich mehrmals die Woche zu bewegen beziehungsweise Sport zu treiben. 17 Prozent sind einmal pro Woche sportlich aktiv und knapp 11 Prozent treiben täglich Sport.

Viele der Befragten haben zudem eigene Vorschläge für die Entwicklung von Sportgelegenheiten eingebracht. Die vollständige Auswertung der Umfrage wird aber voraussichtlich im April dieses Jahres vorliegen.

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