Dynamo Dresden: Jetzt die Weichen stellen

Dynamo Dresden
Foto: SG Dynamo Dresden/Archiv

Die Lizenz für die 2. Liga ist ohne Auflagen da. Jetzt fehlt nur noch der Klassenerhalt.

Nach 14 Ligaspielen ohne Sieg braucht Dynamo unbedingt einen Erfolg – am besten schon an diesem Samstag, im Spiel gegen den SSV Jahn Regensburg. Ein Dreier wäre immens wichtig, um die Weichen zu stellen und mindestens den Relegationsplatz abzusichern und die Chance auf den Ligaverbleib zu erhalten.

Vor ein paar Jahren wäre das Spiel gegen den Jahn für die Dynamos eher eine leichtere Übung gewesen. In insgesamt 17 Begegnungen in Liga zwei und drei gab es zehn Dynamo-Siege, drei Remis und viermal war Regensburg erfolgreich. Doch die Gäste aus der Domstadt reisen nicht mehr als sicherer Punktelieferant nach Dresden, sondern als Favorit. Sie haben in der Zweitliga-Tabelle als Zehnter satte neun Punkte Vorsprung auf Dynamo und können schon mit einem Zähler den Klassenerhalt perfekt machen. Im Hinspiel feierte der Jahn einen 3:1-Erfolg über Dynamo.

Wenn auch die SGD ewig lange ohne Erfolg ist, gibt es im Dynamoland immer noch Hoffnung. Gegen Fortuna Düsseldorf trennte man sich zuletzt wenigstens mit einem 2:2-Remis – und das nach einem 0:2-Rückstand.

Was sportlich noch in den Sternen steht, ist in Sachen Lizensierung indessen geklärt. Dynamo Dresden hat sowohl von der Deutschen Fußball Liga (DFL) als auch vom Deutschen Fußball Bund (DFB) die Zulassung zur Teilnahme am Spielbetrieb der 2. Bundesliga sowie der 3. Liga für die bevorstehende Saison 2022/2023 erhalten. Für beide Spielklassen wurde die jeweilige Lizenz erneut ohne finanzielle Auflagen erteilt.

Ekki’s Intermezzo: Der „Augenblick der Wahrheit“ rückt immer näher

Drei Spiele sind es noch bis zum Ende der Saison in Liga zwei und wie es aussieht, dürften das für Dynamo die wichtigsten des Spieljahres sein. Denn nach großartigem Start im vergangenen Herbst ging es dann „nach hinten raus“ immer mehr bergab. Selbst ein Trainerwechsel brachte (noch) nicht die Rückkehr zum Erfolg. Auch wenn die meisten Spieler und Offiziellen des Vereins immer wieder betonen, dass sie nicht auf die Tabelle schauen, sondern sich vor allem aufs eigene Spiel konzentrieren, so wäre eine Empfehlung auf den Tabellen-Blick nunmehr durchaus angebracht. Denn die Konzentration aufs eigene Spiel in den letzten 14 Begegnungen hat ja bekanntlich so gut wie nix eingebracht. Vieles deutet jetzt darauf hin, dass Dynamo erst im Nachsitzen die zweite Liga sichern kann: Nämlich in der Relegation.

Dass die SGD noch auf Rang 17 absackt, daran glaubt bei sieben Punkten Vorsprung auf den FC Erzgebirge Aue kaum einer. Allerdings dürfte die Sache mit den Pferden vor der Apotheke noch nicht ganz vom Tisch sein. Um endlich Gewissheit zu bekommen, bleibt eigentlich nur noch Eines: endlich gewinnen! Mit einem Sieg gegen Regensburg und einem gleichzeitigen Punktverlust von Aue in Darmstadt haben die Dynamos erst einmal Relegationsplatz 16 sicher. Um gänzlich „aus dem Schneider“ zu kommen, sprich: mindestens Rang 15 zu erreichen, müssen nicht nur die letzten beiden Spiele in Karlsruhe und gegen Aue gewonnen werden, sondern auch darauf gehofft werden, dass die Tabellennachbarn Hannover, Sandhausen und Düsseldorf noch gehörig Federn (Punkte) lassen.

EKKI GARTEN

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