Statt Schall- mal Herdplatte …

Statt Schall- mal Herdplatte …
Claudius Dreilich und Gerd Kastenmeier bei der Aufzeichnung für „Schlag den Gerd“ im Küchenzentrum Dresden. // Foto: Jens Fritzsche

Karat-Sänger Claudius Dreilich tritt zum Kochduell gegen Gerd Kastenmeier an. Mit einem ungewöhnlichen Gericht.

Was in aller Welt ist eigentlich Dibbellabbes? Am Montagabend sorgte Karat-Sänger Claudius Dreilich im Küchenzentrum Dresden an der Fritz-Reuter-Straße sozusagen für Bildungsfernsehen: Denn als er hier für Sachsen-Fernsehen zur Aufzeichnung des Kochduells „Schlag den Gerd“ gegen seinen Freund Gerd Kastenmeier antrat, stand Dibbellabbes auf dem Speiseplan. Ein hierzulande weitgehend unbekanntes Gericht aus dem Saarland, von dem auch der Dresdner Spitzenkoch Kastenmeier noch nie etwas gehört hatte…

Claudius Dreilich wurde zwar in Halle geboren, lebte aber etliche Jahre im Saarland. „Und ich musste ja ein Gericht finden, mit dem ich irgendwie eine Chance gegen Gerd habe, also erinnerte ich mich an dieses quasi Nationalgericht der Saarländer“, verrät der Rockmusiker, der zwar schon oft mit, aber noch nie gegen seinen langjährigen Freund Gerd Kastenmeier gekocht hat. Der, so wollen es die Regeln dieses Koch-Wettstreits, erfuhr dabei erst eine Stunde vor der Aufzeichnung, was er da eigentlich kochen soll. Beim Einkauf der Zutaten im Rewe-Markt von Stefan Köckeritz nämlich, der gemeinsam mit Dirk Hähnchen – dem Chef des Küchenzentrums Dresden – in der Jury sitzt, um zu bewerten, welches Dibbellabbes das bessere ist. Das von Dreilich oder das von Kochprofi Gerd Kastenmeier. Auf den Sieger warten dabei 500 Euro für einen guten Zweck. „Wir von Karat unterstützen die Björn Schulz Stiftung, eine Stiftung, die sich um Kinderhospizarbeit kümmert“, sagt Claudius Dreilich.

Ob er am Ende des Kochduells als Sieger die Tiegel und Teller in den Geschirrspüler räumen kann, soll an dieser Stelle natürlich noch nicht verraten werden. Verraten hat der Karat-Sänger allerdings, dass die Band an einem neuen Album arbeitet. In einem Studio in Erfurt. Ein besonderes Album wird es werden, das allerdings erst 2025 erscheinen wird, zum 50. Jubiläum der Band. „Immer wenn wir Zeit haben und eine Idee, spielen wir ein Lied ein – und zwar live, ohne technische Effekte“, beschreibt Claudius Dreilich. Bis dahin wird er wohl noch einige Male wieder mit, statt gegen seinen Freund Gerd Kastenmeier kochen. Vielleicht sogar ja auch Dibbellabbes …

JENS FRITZSCHE

Zu sehen ist die Folge mit Claudius Dreilich ab 23. Mai bei Sachsen Fernsehen und auf www.sachsenfernsehen.de/mitkochshow

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