Hier verdient das Ordnungsamt richtig Geld

Nach den Winterferien wird vor den Dresdner Schulen wieder auf die Sicherheit geachtet. Foto: Ove Landgraf
Nach den Winterferien wird vor den Dresdner Schulen wieder auf die Sicherheit geachtet. Foto: Ove Landgraf

In Dresden tappt durchschnittlich alle sechs Minuten ein Autofahrer in die Blitzerfalle. Insgesamt stehen in der sächsischen Landeshauptstadt 20 Stück davon. 3,25 Millionen Euro nimmt Dresden so mit circa 102.000 Fotos jedes Jahr ein.

Am häufigsten lösen die beiden Anlagen auf der Waldschlößchenbrücke aus. Exakt 16.221 Blitze sorgten für satte 564.318 Euro Einnahmen, die das Ordnungsamt unter Leiter Ralf Lübs (54) kassierte. Weit abgeschlagen auf Platz 2 landet der Blitzer auf der Bautzner Straße in Höhe der Elbschlösser. 4.891 Mal tappten Raser dort in die Falle. Bei den gefürchteten Rotlichtblitzern sorgte die Anlage an der Bautzner Straße Höhe Löwenstraße für die meisten Schweißperlen bei Autofahrern. 481 Raser zahlten im Schnitt 126,67 Euro pro Schwarzweiß-Foto an die Stadt. In Summe nahm Dresden mit seinen stationären Blitzern 2015 rund 1,75 Millionen und mit mobilen Blitzern weitere 1,5 Millionen Euro ein. Das ergab jetzt eine Anfrage der FDP/FB-Fraktion im Stadtrat. Weil sich Autofahrer aber relativ schnell einmal bekannte Blitzer merken, kassierte Dresden insgesamt 160.000 Euro weniger als 2014. Das Gros der Summe (100.000 Euro) büßte dabei allein der Waldschlößchen-Blitzer ein. Das Geld fließt ohne Zweckbindung in den Haushalt.

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