Sprengstoff-Fund: Flüchtiger Terrorverdächtiger wurde vermutlich vom IS ausgebildet

Ein «Polizei»-Schild ist zu sehen. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv

„Dresden/Chemnitz (dpa) – Nach dem Sprengstoff-Fund in einer Wohnung in Chemnitz geht die Polizei von einer engen Verbindung des gesuchten Terrorverdächtigen zur Terrormiliz Islamischer Staat aus. Es gebe Hinweise, dass der 22-Jährige von IS-Terroristen ausgebildet wurde, berichtete die «Bild»-Zeitung unter Verweis auf Ermittler. Darauf weise die Art des gefundenen Sprengstoffs hin, bei dem es sich um TATP (Azetonperoxid) handele. Bereits zuvor war bekannt gewesen, dass der Mann Kontakte zum Terrornetzwerk hat.
Die Behörden äußern sich derzeit offiziell weder zur Zusammensetzung des Sprengstoffs noch zu Hintergründen, möglichen Anschlagszielen oder der Motivation des Verdächtigen. Dies geschehe aus taktischen Gründen, erläuterte eine Sprecherin des Landeskriminalamtes (LKA) Sachsen, außerdem spricht die Behörde offiziell von mehreren hundert Gramm Sprengstoff.“
Der Hauptverdächtige ist bis dato weiterhin flüchtig.

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