Grundstein für die Schule

Auf 12000 Quadratmeter Fläche breitet sich die Riesenbaustelle aus. Foto: Thessa Wolf
Auf 12000 Quadratmeter Fläche breitet sich die Riesenbaustelle aus. Foto: Thessa Wolf

In Dresden-Tolkewitz ist gerade Dresdens derzeit größtes und teuerstes Schulbauprojekt gestartet. Bis Februar 2018 werden auf dem Gelände des ehemaligen Straßenbahnhofs zwischen Wehlener Straße und Kipsdorfer Straße und dem Lagerplatz nebenan zwei viergeschossige Schulgebäude mit neuen Pausenfreiflächen sowie eine Vier-Feld-Sporthalle und eine Zwei-Feld-Sporthalle mit entsprechenden Sportfreiflächen gebaut. Eine Schule wird das künftige neue Gymnasium Tolkewitz, die andere der Ersatzneubau für die bereits bestehende 32. Oberschule „Sieben Schwaben“. Auf 12 000 Quadratmeter Fläche breitet sich die Riesenbaustelle in Tolkewitz in Nähe des städtischen Friedhofes aus. Dort stand einst der alte Straßenbahnhof. Anfang Juni konnte mit den Tiefbauarbeiten und Mitte August mit der Erstellung des Rohbaus begonnen werden.
Teile der historischen Bausubstanz sollen integriert werden, beispielsweise vom historischen Dachtragewerk mit Fachwerkträgern und gusseisernen Stützen, welche später die Pausenfreiflächen ergänzen werden. Auch die Giebelwand an der Nordseite an der Kipsdorfer Straße erhält Originalbauteile. Das Vorhaben kostet insgesamt rund 64,5 Millionen Euro, die die Landeshauptstadt Dresden vollständig aus Eigenmitteln finanziert. Künftig sollen an der dann vierzügigen 32. Oberschule rund 680 und am neuen fünfzügigen Gymnasium Tolkewitz rund 1120 Schüler lernen.
Während der Bauarbeiten sind die Oberschüler in einem Ausweichquartier auf dem Berthelsdorfer Weg untergebracht. l (Thessa Wolf)

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