Pillnitzer Palmenhaus bietet gläsernes Paradies für Pflanzenpracht

Skulptur von Malgorzata Chodakowska im Pillnitzer Palmenhaus Foto: Silvio Dittrich
Skulptur von Malgorzata Chodakowska im Pillnitzer Palmenhaus Foto: Silvio Dittrich

Seit ein paar Wochen zieht sich der Pillnitzer Schlosspark in seine Winterruhe zurück – über die Kamelie wurde das wärmende Glashaus gefahren, die Beete sind für das Frühjahr vorbereitet, Hunderte Kübelpflanzen kuscheln sich in der Orangerie zusammen und die Gärtner kämpfen Tag für Tag mit den scheinbar nie endenden Laubhaufen unter den Bäumen. Spaziergänger genießen die Ruhe, füttern Eichhörnchen und ziehen den Schal enger, wenn aus dem lauen Lüftchen eine steife Brise wird. Dabei kann es noch viel einfacher sein, sich wieder aufzuwärmen: Das Pillnitzer Palmenhaus hat auch im Winter geöffnet.

Exotische Pflanzen

In dem über 150 Jahre alten Pflanzenschutzhaus gedeihen exotische Pflanzen aus Südafrika und Australien – ein kleines Paradies mitten in Dresden. König Johann ließ die fast 700 Quadratmeter große Stahlguss-Glas-Konstruktion zur Anzucht und Überwinterung botanischer Raritäten anlegen. Nach jahrzehntelanger Verwahrlosung zu DDR-Zeiten wurde es vor sieben Jahren nach umfassender Sanierung und Neubepflanzung wiedereröffnet.
Neben den mächtigen Palmen, den blühenden Strelizien oder stolzen Königsproteen gedeihen viele kleine heimliche Stars: Handgroße Zwergwachteln huschen unter den bodendeckenden Pflanzen, zwischen Blüten und Palmwedeln hin und her. Seit einigen Jahren fühlen sie sich hier pudelwohl und helfen beim Vertilgen von Ungeziefer.

Palmenhaus im Schlosspark Pillnitz,
August-Böckstiegel-Straße 2, 01326 Dresden.
Das Palmenhaus hat täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet.
Eintritt: 2 Euro, ermäßigt 1 Euro.
Kinder bis 16 Jahre und Jahreskarteninhaber erhalten freien Eintritt.

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