Dresden – mitten in Deutschland?

Der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Frank Richter Foto: Sven Ellger

Vor genau 27 Jahren, am 19. Dezember 1989, sprach Bundeskanzler Helmut Kohl vor der Ruine der Frauenkirche. Zweimal benutzte er dabei die Formulierung „Mitten in Deutschland“. Damit bezog er sich zum einen auf den Anlass und die Stadt Dresden, zum anderen verwendete er dieses Motiv, um an den Beginn der Friedlichen Revolution zu erinnern. Dieses Ereignis bildet den Anlass für eine eintrittfreie, öffentliche Veranstaltung in der Unterkirche der Frauenkirche.

Liegt Dresden in der Mitte Deutschlands? Um diese Frage kreist der Abend, in dem es nicht um die geografische Position, sondern um Diskussionen über Europa und das deutsche Selbstverständnis gehen soll. Dresden erscheint in der öffentlichen Wahrnehmung als Kristallisationspunkt von Problemen, die europaweit für Diskussionen sorgen. Damit beschäftigt sich der Abend, zu dem die Stiftung Frauenkirche Dresden, die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung sowie die Landeshauptstadt Dresden einladen.

Im Podium sitzen Pfarrer Sebastian Feydt, Stefan Locke von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Prof. Dr. Hans Vorländer vom Zentrum für Verfassungs- und Demokratieforschung an der TU Dresden, Prof. Dr. Krzysztof Ruchniewicz vom Willy-Brandt-Zentrum an der Universität Wroclaw und Annekatrin Klepsch, Zweite Bürgermeisterin der Landeshauptstadt. Moderiert wird die Debatte von Frank Richter, dem scheidenden Direktor der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung. Die Veranstaltung findet im Rahmen des „Dresdner Revolutionsweges“ und von Dresdens Bewerbung um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025 statt.

19. Dezember, 19 Uhr, Frauenkirche, Eintritt frei

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