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Kein Bargeld mehr in Dienst-Automaten der Dresdner Verkehrsbetriebe

Die Dresdner Verkehrsbetriebe stellen ihre Technik an Endpunkten um. Foto: Steffen Füssel

Thomas Kiehn holt sich seinen Kaffee mit einem aufladbaren Chip. Der Dispatcher der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) führt die bargeldfreie Bezahlung am Automaten stolz der Presse vor. Dadurch, so hofft er, ist nun endlich Schluss mit den Einbruchsserien an Endstationen und Gleisschleifen von Bus und Bahn in Dresden.

Waren 2014 noch zehn Automatenknacker am Werk, so demolierten sie im vorigen Jahr 30 Mal die Kaffee- und Süßigkeiten-Ausgabestellen auf der Suche nach Barem. „Sie haben meist nicht mehr als 10 bis 15 Euro erbeutet“, sagt DVB-Immobilienverwalter Carsten Langheinrich.

Doch der Sachschaden ging in die Tausende. Nun sind alle 43 Geräte umgerüstet auf elektronische Chips für die Mitarbeiter. Auch die Fenstergitter und Türen an den 56 Endstationen wurden erneuert. „Da ist nicht mehr zu holen als eine Rolle Klopapier“, konstatiert DVB-Sprecher Falk Lösch.

 

 

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