Bürgerforum zum Abschluss des Monument-Kunstwerks

Die Buswrack-Collage "Monument" vor der Frauenkirche soll die Verbindung zwischen den Schicksalen im Nahen Osten und in Europa erfahrbar machen: unaussprechliches Leid, aber auch Hoffnung auf Wiederaufbau und Frieden. Foto: Manaf Halbouni

Am Montag, dem 3. April endet das Kunstprojekt Monument des deutsch-syrischen Künstlers Manaf Halbouni auf dem Dresdner Neumarkt. Unter dem Titel  „Monument – was bleibt, was folgt?“ laden das Kunsthaus Dresden und das Kulturhauptstadtbüro der Landeshauptstadt  am Sonntag, 2. April, von 18 bis 20 Uhr zu einem Bürgerforum in den Lichthof des Dresdner Verkehrsmuseums (Augustusstraße 1) ein. Der Eintritt ist kostenlos.

Zum Bürgerforum werden neben weiteren Gesprächspartnern anwesend sein: Dirk Hilbert, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden, sowie die zu diesem Gespräch anreisenden Gäste, Brita Hagi Hasan, ehemaliger Vorsitzender des gewählten Rates von Ost-Aleppo und Zeuge der Situation in Aleppo, sowie Shermin Langhoff, Intendantin des Maxim-Gorki-Theaters in Berlin.

Folgende Fragen werden das Forum inhaltlich strukturieren: Welche Prozesse zum gesellschaftlichen Austausch über Werte kann Kunst anstoßen? Kann Kunst Verständigung und Empathie stärken? Welche Signale könnten von Dresden aus nach Aleppo gesendet werden – sind konkrete Schritte einer Zusammenarbeit denkbar? Und wie geht es nach Abbau des Kunstwerkes weiter: Welche Symbolkraft kann das ‚Monument’ an anderen Standorten in Europa, beispielsweise in Berlin, entfalten?

Als unmittelbar Beteiligter an den Ereignissen im Frühjahr und Sommer 2015 gibt der aus Syrien anreisende Brita Hagi Hasan Auskunft zu der damaligen Situation der Zivilbevölkerung während der Kampfhandlungen und den heutigen Entwicklungen in Aleppo.

Das Maxim-Gorki-Theater wird nach dem Abbau am 4. April das ‚Monument’ als Leihgabe übernehmen und beginnt mit der Vorbereitung der notwendigen Genehmigungsverfahren für eine Aufstellung im Berliner Stadtraum im Rahmen des kuratorischen Konzeptes des III. Berliner Herbstsalons.

Da der Veranstaltungsraum für 200 Personen zugelassen ist, ist die Platzanzahl begrenzt.

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