Neue Heizungsanlage gefällig? Und wenn ja, welche?

Mit einer neuen Heizungsanlage können Verbraucher bares Geld sparen.
Mit einer neuen Heizungsanlage können Verbraucher bares Geld sparen. (Foto: PR)

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Wer ein Haus baut oder bauen lässt, muss sich für eine Beheizungsart entscheiden. Auch wenn der in die Jahre gekommene Kessel ausgedient hat, haben die Hausbesitzer die Qual der Wahl. „Und die Entscheidung ist nicht einfach, da die Auswahl an Heizsystemen und Technologien nie so groß war, wie heute“, weiß Ulrike Körber,unabhängige Energieberaterin der Verbraucherzentrale Sachsen. Das Ziel ist klar: Die Wärme im Haus und für die Warmwassererwärmung soll möglichst
preiswert und zuverlässig zur Verfügung stehen. Gesetzliche Anforderungen für den Klimaschutz lenken zudem den Fokus auf erneuerbare Energien. Für die Energieexpertin der Verbraucherzentrale lassen sich die Möglichkeiten zunächst recht einfach unterteilen. Zur Auswahl stehen folgende Möglichkeiten: Verbrennungsheizungen mit Pellets, Gas, Öl und Co., Umweltwärme mit einer sogenannten Wärmepumpe nutzen oder der Anschluss an das hiesige Fernwärmenetz.

Auch Kombinationen sind denkbar, beispielsweise mit einer Solaranlage oder einem Holzkessel. Sie hängen aber vor allem von den persönlichen Ambitionen und den örtlichen Gegebenheiten ab. Wer ein Haus mit einem Schrägdach nach Süden hat, kann eine Solaranlage nutzen. Für eine Pelletheizung ist ein geräumiger Keller nötig. Wer keine Möglichkeiten zum Lagern und Vorbereiten der Holzscheite hat, dem dürfte langfristig das Heizen und Entsorgen der Asche des Kaminofens zu mühsam werden. Zu beachten ist, dass Wärmepumpen im Grunde Stromheizungen sind, die bei ungünstiger Betriebsweise enttäuschend hohe Stromkosten bescheren können. Leider gibt es für die richtige Heizungsanlage keine Patentempfehlung. Nur unter Abwägung aller Bedingungen und Wünsche lässt sich individuell eine
effiziente, nachhaltige Lösung finden. In einer Veranstaltung in der Verbraucherzentrale in Dresden werden in kompakter und verständlicher Weise die Vor- und Nachteile und Randbedingungen der gängigsten Heizsysteme vorgestellt.

Was: Wie wollen wir heizen? Heizsysteme im Schnelldurchlauf
Wann: Mittwoch, 30. Mai 2018, 17 Uhr
Wer: Ulrike Körber, unabhängige Energieberaterin der Verbraucherzentrale
Wo: Verbraucherzentrale Dresden, Fetscherplatz 3, 01307 Dresden
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Um vorherige Anmeldung wird gebeten unter 0351-4593484 oder per E-Mail an dresden@vzs.de.

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