Eislöwen stehen im Halbfinale – 3:2-Erfolg in entscheidenden Spiel gegen Ex-Meister Bietigheim

Die Eislöwen starten an diesem Wochenende durch. Foto: PR
Die Eislöwen haben auch das vierte Halbfinalspiel gegen Frankfurt verloren. Jetzt ist die Saison vorbei. // Foto: PR

Die Dresdner Eislöwen haben das siebte und entscheidende Spiel der Playoff-Viertelfinalserie bei den Bietigheim Steelers mit 3:2 (1:1; 2:0; 0:1) gewonnen. Vor 3020 Zuschauern brachte Nick Huard den Gast im Powerplay in Führung (5.). Doch Max Lukes gelang in der achten Minute der Ausgleich. Im zweiten Drittel legten Aleksejs Sirokovs (29.) und Jordan Knackstedt (30.) in Überzahl nach. In einem nervenraubenden letzten Drittel gelang Shawn Weller für Bietigheim der Anschlusstreffer (44.). Die Steelers verzeichneten noch einige Chancen, doch Dresden brachte das Ergebnis über die Runden und entschied die Viertelfinal-Serie mit 4:3 für sich.

Eislöwen auf Löwenjagd: Jetzt geht es gegen Frankfurt

Im Halbfinale treffen die Dresdner Eislöwen auf die Löwen Frankfurt. Das erste Spiel beim Hauptrundensieger steigt am Mittwoch, 3. April um 19.30 Uhr. In der heimischen EnergieVerbund Arena treten die Blau-Weißen erstmals am Freitag, 5. April um 19.30 Uhr an. Der Kartenvorverkauf läuft bereits.

Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Was für ein Spiel! Es war eine unglaublich umkämpfte und enge Partie. Beide Teams hätten als Sieger vom Eis gehen können. Wir sind gut gestartet, aber eine Mannschaft wie Bietigheim findet immer wieder einen Weg. Im letzten Drittel haben sie noch einmal extremen Druck gemacht, hatten viele Chancen. Ich hatte von Beginn an eine lange und intensive Serie erwartet. Am Ende muss es einen Sieger geben. Der sind dieses Mal wir. Ich ziehe dennoch den Hut vor der Leistung von Bietigheim! Und natürlich bin ich bin stolz auf mein Team!“

Thomas Pielmeier: „Wir haben die Tore genau in den Momenten geschossen, wo wir es gebraucht haben und waren richtig ekelhaft. Marco Eisenhut war am Ende wieder unglaublich. Vor der Schlusssirene habe ich so ziemlich die längsten 40 Sekunden meines Lebens erlebt. Diese Serie hat uns stärker gemacht. Wir sind mehr als jemals zuvor ein echtes Team, wissen, was wir machen müssen. Und warum sollen wir nicht auch Frankfurt schlagen?“

René Kramer: „Es ist unglaublich, dass wir nach dieser Katastrophen-Hauptrunde ins Halbfinale kommen. Wir haben als Team gekämpft ohne Ende. Der ausschlaggebende Punkt war am heutigen Tag, dass wir defensiv eine gute Leistung gezeigt haben. Unsere Unterzahl ist wieder besser geworden. Das ist extrem wichtig! Insgesamt haben die Special Teams eine entscheidende Rolle eingenommen. Heute dürfen wir den Moment genießen. Aber ab morgen startet direkt die Vorbereitung auf das erste Spiel in Frankfurt.“

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