Kastenmaier würde wieder Tatort-Leiche spielen

Nicht mal der Ermordete selbst kannte seinen Mörder: Dresdens Promi-Wirt Gerd Kastenmeier spielte im jüngsten ARDTatort aus Dresden die Film-Leiche, „aber ich musste bis zur Ausstrahlung am Sonntag warten, um zu erfahren, wer mich erschossen hat“, erzählt er schmunzelnd. Und brauchte viel Geduld, schließlich war schon Ende November 2018 gedreht worden.

Noch im „alten“ Restaurant im Kurländer Palais – mittlerweile ist das „Kastenmeiers“ ja ins Taschenbergpalais umgezogen, wo Gerd Kastenmeier auch gleich noch seine Idee einer neuen Sushi- und Austernbar umsetzen konnte. Als das Tatort-Team auf der Suche nach einem passenden Drehort auf das „Kastenmeiers“ gestoßen war, stand umgehend fest: Auch Kastenmeier selbst passt bestens als Filmleiche. Denn im Tatort-Drehbuch stand, dass es sich beim Ermordeten ebenfalls um einen Promi-Wirt handelt. Kastenmeier fand das spannend, zog für drei Tage seine Kochjacke aus–solange wurde gedreht – und saß nun mit reichlich Kunstblut befleckt, „tot“ in seinem Büro. Die Drehstunden in der Pathologie des Uniklinikums allerdings hinterließen dann doch ein komisches Gefühl, räumt er ein. „Die Vorstellung, dass hier sonst wirkliche Leichen auf dem Tisch liegen, war ein wenig unbehaglich.“ Dennoch, nachdem er nun seinen Mörder kennt, sagt Gerd Kastenmeier: „Ich würde es wieder tun!“

Jens Fritzsche

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