Spielplatz im Hermann-Seidel-Park wird umgestaltet

© Symbolfoto: Archiv

Der beliebte Spielplatz im Hermann-Seidel-Park in Striesen wird bis zum Herbst diesen Jahres umgestaltet. Er wurde 1990 gebaut und bedarf nun einer grundhaften Erneuerung.

„Der neue Spielplatz im Hermann-Seidel-Park erhält bis zum Herbst 2021 einen Bereich für Kleinkinder mit Doppel-Wippe, Kletter- und Sandspielelementen. Die daran angrenzende Fläche ist für ältere Kinder vorgesehen. Hier werden aus dem vorhandenen Bestand zwei Tischtennisplatten sowie die Doppelschaukel übernommen. Des Weiteren entsteht eine anspruchsvolle Kletterkombination. Sie erinnert durch ihre Formgebung an die Zeit, als sich früher auf dieser Fläche die Gewächshäuser der Seidelschen Schaugärtnerei befanden.“, so Detlef Thiel, Amtsleiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft.

Neben den neuen Spielgeräten bekommt der Park auch neues Grün. 15 Bäume, 750 Sträucher sowie 440 Bodendecker werden gepflanzt. Darunter sind zum Beispiel Papierbirke, Waldkiefer und Säuleneiche sowie verschiedene Sträucher wie Spieren, Weigelien, Schneebeere, Hartriegel, Pfeifenstrauch und andere. Bei der Pflanzenauswahl orientierten sich die Planer am vorhandenen Bewuchs, der Historie der Parkanlage sowie an ihrer Eignung unter den veränderten klimatischen Bedingungen.

Da der Hermann-Seidel-Park einschließlich des Spielplatzbereiches als Kulturdenkmal unter besonderem Schutz steht, erfolgt die Rekonstruktion auf der Grundlage einer vom Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen bestätigten denkmalpflegerischen Zielstellung. Die Planung der Spielplatzerneuerung übernahm das Landschaftsarchitekturbüro Grohmann im Auftrag des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft. Die Bauarbeiten übernimmt die Firma Landschaftsbau Fleischer GmbH. Um Baustellenzufahrten herstellen zu können, ist mit geringen Einschränkungen im öffentlichen Verkehrsraum, einschließlich der Gehwege an der Pohlandstraße zu rechnen. Das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft bittet für diese Einschränkungen um Verständnis bei den Anliegern.

Das Vorhaben kostet etwa 292.000 Euro. Davon stellt der Stadtbezirk Blasewitz circa 60.000 Euro zur Verfügung. Namensgeber für den Park ist Hermann Seidel (1833-1896), ein bedeutender Pflanzenzüchter, welcher auf der Fläche des heutigen Parks Rhododendron kultivierte.

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