Wie erkennt man einen Schlaganfall?

Ein Anorysma an einer Vene kann zum Schlaganfall führen. // Foto: Pixabay

Wichtige Symptome, die auf einen Schlaganfall hinweisen können sind vor allem Taubheitsgefühle in Gliedmaßen, Sehund Sprechstörungen, Verständnisschwierigkeiten und Wortfindungsprobleme. Aber auch Lähmungen in den Beinen oder Armen sowie akuter Schwindel.

Oft sogar unbemerkt mitten im Schlaf

Sehr häufig bekommen Betroffene auch einen Schlaganfall im Schlaf. Nicht selten bleibt das unbemerkt, was dramatisch ist – denn bei einem Schlaganfall kommt es auf eine schnelle Erstbehandlung an, um dauernde Schädigungen verhindern zu können. Wenn Patienten morgens also mit den erwähnten typischen Schlaganfall-Symptomen erwachen, sollten sie nicht zögern und umgehend ärztliche Hilfe anfordern.

Um zu ermitteln, wie lange das Ereignis zurückliegt – was wie erwähnt für die Wahl der Therapie wichtig ist – nutzen die Ärzte dann ein sogenanntes Akut-MRT. Damit lässt sich feststellen, wie „alt“ der Schlaganfall ist. Besser als jede Therapie ist natürlich auch hier Vorsorge. Riskofaktoren sind: zu hoher Blutdruck, Rauchen, Verkalkung der Gefäße, Diabetes, Bewegungsarmut, Herzrhythmusstörungen und zu hohe Blutfettwerte.

JENS FRITZSCHE

Alle wichtigen Informationen zum Thema Schlaganfall in Dresden und Ostsachsen gibt es hier.

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