OB Hilbert besucht Ankunftszentrum für Flüchtlinge

OB Hilbert besucht Ankunftszentrum für Flüchtlinge
v.l.n.r.: Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel, Oberbürgermeister Dirk Hilbert, Johanniter-Bundesvorstand Christian Meyer-Landrut, Johanniter-Regionalvorstand Dresden Carsten Herde im Dresdner Ankunftszentrum // Foto: LHD/Kai Schulz

Christian Meyer-Landrut, Bundesvorstand der Johanniter-Unfallhilfe, hat sich am Dienstag gemeinsam mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert im Ankunftszentrum ein Bild von der gemeinsamen Arbeit in Dresden gemacht.

Oberbürgermeister Dirk Hilbert bedankt sich bei den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern: „Ohne die Unterstützung der Hilfsorganisationen und die vielen ehrenamtlichen Helfer wäre es nicht möglich gewesen, die vielen Geflüchteten aus der Ukraine so kurzfristig unterzubringen. Hier hat die Stadtgesellschaft gezeigt, zu welch unglaublichem Engagement wir gemeinsam fähig sind. Egal ob bei der Flut 2002, dem Zustrom an Flüchtlingen 2015 oder heute: Die Johanniter sind für die Stadt ein aktiver und professioneller Partner. Dafür ein riesiges Dankeschön.“

Christian Meyer-Landrut zeigte sich von der Zusammenarbeit in Dresden beeindruckt: „Es ist gerade das Zusammenspiel von hauptamtlichen Kräften und ehrenamtlichen Helfern, das uns als Johanniter auszeichnet. Wenn dann, wie hier in Dresden, die Zusammenarbeit zwischen Hilfsorganisationen und Verwaltung funktioniert, lassen sich große Herausforderungen tatsächlich professionell bewältigen.“ Die Johanniter Unfallhilfe betreibt in Dresden neben dem Ankunftszentrum in der Messe weitere sechs Hallen für die Notunterbringung von Geflüchteten. Weitere Partner der Stadt sind der Malteser Hilfsdienst und der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB).

Wie viele Flüchtlinge aus der Ukraine sind aktuell in Dresden untergebracht?

In Dresden sind zum Dienstag 4.801 Geflüchtete aus der Ukraine untergebracht – 2.924 Personen in privaten Wohnungen und 1.877 in kommunal organisierten Unterkünften. Davon 861 in Turnhallen oder der Messe Dresden, 981 in Hotels, 10 in Wohnheimen und 25 in Wohnungen. Dresden verfügt aktuell über insgesamt 2.000 Plätze in neun Turnhallen und in der Messe. Weitere 908 Personen sind vorerst in den Dresdner Erstaufnahmeeinrichtungen des Freistaates Sachsen untergekommen.

Großes Interesse an Ukraine-Hilfe in Dresden

Die Informationen der Stadtverwaltung unter dresden.de/ukraine-hilfe stoßen auf großes Interesse, sowohl bei Geflüchteten als auch bei Helfern und interessierten Einwohnern.

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