Erste Fälle von Affenpocken in Dresden

Affenpocken
Symbolfoto: pixabay

Die Virusinfektion ist in Dresden angekommen. Das Gesundheitsamt erreichten zwei voneinander unabhängige Verdachtsfälle in Bezug auf eine Infektion mit dem Affenpocken-Virus.

Die Erkrankten hatten Kontakte zu nachweislich mit dem Virus infizierten Personen außerhalb Dresdens und weisen typische Symptome auf.

Bei zwei Fällen liegt aber kein bestätigtes Laborergebnis vor. Dies kann noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Die Erkrankten haben sich in der eigenen Häuslichkeit isoliert und keinen Kontakt zu anderen Menschen.

Bei einem dritten Fall steht das Laborergebnis fest und die Infektion ist bestätigt. Es steht zu erwarten, dass es aufgrund der gegenwärtigen Zirkulation vereinzelt zu weiteren Infektionen mit dem Affenpockenvirus kommen kann.

Was sind Affenpocken?

Affenpocken sind eine Viruserkrankung. Die Viren können durch engen Körperkontakt (Haut-, Schleimhautkontakt, Körperflüssigkeiten), mittels Tröpfcheninfektion, beim Sex, oder durch gemeinsam benutzte Kleidung, Bettwäsche, Handtücher oder Gegenstände übertragen werden. Üblicherweise treten fünf bis 21 Tage nach der Infektion erste Krankheitszeichen wie Fieber, Kopf-, Muskel-, Rückenschmerzen, geschwollene Lymphknoten auf.

Einige Tage später entwickeln sich Hautveränderungen: zunächst kleine Pusteln, die verkrusten und abfallen. Vor allem Gesicht, Handflächen und Fußsohlen, aber auch der Intimbereich können vom Ausschlag betroffen sein. Zum jetzigen Zeitpunkt zirkulieren die Viren hier in Deutschland vor allem in der Gruppe der Männer, die Sex mit Männern haben.



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