Ukraine-Hilfe: Messe und zwei Sporthallen werden frei

Neues Wohnheim für Geflüchtete in Dresden
Foto: Pixabay

Ankunftszentrum, Sporthallen und Sammelunterkunft für Geflüchtete werden nach den Schulferien geräumt.

Die Messe Dresden, die Sporthalle des BSZ Gastgewerbe(Ehrlichstraße) sowie die Sporthalle des BSZ Bau und Technik (Blochmannstraße) werden in den Sommerferien geräumt. Das Ankunftszentrum in der Messe und die Sammelunterkunft an der Blochmannstraße schließen zum 31. Juli, der Versorgungsstützpunkt an der Ehrlichstraße Mitte August. Möglich wird die Schließung und Rücknutzung, weil die Stadt in den vergangenen Wochen weitere 316 Wohnungen für Geflüchtete anmieten konnte.

Wie wurden die Notunterkünfte bisher genutzt?

Die Messe Dresden dient seit 15. März als zentrales Station für Flüchtlinge aus der Ukraine – vor allem für jene, die in andere Städte weiterreisen wollen. Zeitweise waren dort fast 600 Menschen untergebracht, derzeit sind es 108 (Stand 11. Juli).

Die Sporthalle Ehrlichstraße dient bis jetzt als Versorgungsstützpunkt für Geflüchtete, die in Hotels untergebracht sind (zuerzeit noch 284) und dort keine Versorgungsmöglichkeit haben. Täglich werden hier Mittagessen und Abendbrot angeboten.

Die Sporthalle Blochmannstraße wird für Unterbringung und Verpflegung von bis zu 80 Asylsuchenden genutzt, derzeit leben 60 hier.

Die beiden Turnhallen werden in den Ferien renoviert und stehen ab 29. August wieder für den Schulsport zur Verfügung.

Wie viele Geflüchtete kamen bisher?

Im ersten Halbjahr nahm Dresden 9.687 Geflüchtete auf (Vorjahreszeitraum: 931), darunter 9.215 aus der Ukraine, 383 aus verschiedenen Ländern und 89 afghanische Ortskräfte mit Familie.

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