Meine Gartenhütte baue ich mir doch einfach selbst

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Den eigenen Garten kann man vielfältig nutzen. Mit einer kleinen Gartenhütte wird der Garten noch viel gemütlicher. Denn eine Holzhütte sieht nicht nur gut aus. Sie kann auch als ein zusätzlicher Wohnraum schön eingerichtet werden. So kann man sie als Erholungsraum oder Gästehaus nutzen. Genauso gut kann man eine Gartenhütte in ein inspirationsreiches Atelier verwandeln. Leidenschaftliche Heimwerker können im Gartenhaus ihre eigene Werkstatt einrichten. Außerdem kann man den Raum zum Verstauen von Gartenbedarf benutzen. Gartenhäuser aus Holz passen dank dem natürlichen Baustoff gut in den Garten. Zudem kann eine Holzhütte durch den natürlichen Geruch beruhigen. Auch die warme Farbe von Holzhäusern vermittelt Gemütlichkeit und schafft einen perfekten Wohlfühlraum. Dank kompletten Sets mit allen Bauteilen kann man so eine Gartenhütte einfach selber bauen. Dafür benötigt man nur wenige Werkzeuge und bekommt meist einen Bauplan direkt mitgeliefert. Die Bausets für Gartenhäuser gibt es von unterschiedlichsten Anbietern in den verschiedensten Größen. Somit lassen sich sowohl kleine Gartenhütten mit 9 Quadratmetern als auch richtige große Holzhäuser mit 45 Quadratmetern und mehr recht schnell und einfach errichten. Doch bevor man Wände aus Holzbalken aufzieht, muss man immer erst einmal ein Fundament schaffen.

Das Fundament für die Gartenhütte selber legen

Das Fundament für die Gartenhütte muss stabil und waagrecht errichtet werden. Daher benötigt man unbedingt eine Wasserwaage, mit der man die horizontale Ausrichtung messen kann. Das Fundament selbst kann man auf verschiedene Arten errichten. Zu den gängigen Fundamentarten gehören das Plattenfundament, der Bodenrahmen und das Streifenfundament. Für das Plattenfundament hebt man zuerst die Erde aus. Diese Senke kleidet man mit Platten aus. So bildet man eine klare Abgrenzung zwischen dem Erdreich und dem Fundament für die Gartenhütte. Anschließend gießt man darin das Fundament aus Sand und Schotter. Wenn die Masse getrocknet ist, gießt man obenauf eine Betonplatte, auch Bodenplatte genannt.

Auch das Streifenfundament besteht aus Beton. Hierfür hebt man ebenfalls die Erde aus. Sogar etwas tiefer als für das Plattenfundament. Denn das Streifenfundament muss so tief in der Erde liegen, dass es frostsicher ist. Wie der Name schon sagt, besteht diese Fundamentart aus mehreren Betonstreifen.

Doch nicht für jede Fundamentart muss man die Erde ausheben. Verwendet man einen Bodenrahmen, muss die Erde nicht aufgegraben werden. Der Bodenrahmen besteht aus galvanisiertem Stahl und hat daher eine Beständigkeit von nur einigen Jahrzehnten. Den Stahl sieht man von außen nicht. Steht man vor dem Holzhaus, ist lediglich die Holzverkleidung sichtbar. Der Bodenrahmenträger steht auf stark belastbaren Metallfüßen. Diagonale Verstrebungen verstärken den Bodenrahmen. Die Metallfüße sind verstellbar. Auf diese Weise richtet man das Fundament horizontal aus und überprüft die Höheneinstellung mit einer Wasserwaage. Diese Fundamentart ist nicht nur leicht aufzubauen. Zudem erspart man sich selbst und der Natur das Ausheben der Erde. Dadurch können unterirdisch lebende Tiere und Wurzeln ihren Lebensraum behalten.

Auch ein Punktfundament steht auf Säulen. Allerdings sind diese in der Erde verankert und die Zwischenräume werden mit Schotter aufgefüllt. Ein Punktfundament unterscheidet sich also stark von einem Bodenrahmen. Unabhängig von der Fundamentart sollte man eine geeignete Fläche für die Gartenhütte für den Bau vorbereiten. Dies sollte zum einen eine ebene Fläche ohne größerem Bewuchs sein. Zum anderen spielt die Beschaffenheit der Erde eine wichtige Rolle für die Stabilität. Diese ist idealerweise weder zu lose noch zu fest. Auch wenn man einen Bodenrahmen verwendet, muss man eventuell noch das alte  Laub vorher entfernen.

Speziell In den letzten 3 Jahren stieg der Kauf von Gartenbau-Produkten stetig an, was auch seine Ursache ein Stück weit in der starken Bewegungseinschränkung der Menschen während der der Pandemie gehabt haben wird. Doch auch ein bisschen dem geschuldet, dass es mittlerweile eben auch sehr einfache Bau-Sets für Gartenhäuser aus Holz gibt. Den zusätzlichen Raum im Garten können Naturliebhaber individuell nutzen, beispielsweise als Wohnfläche, Werkstatt oder Stauraum.

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