Wenn die „alte“ Sally auf die aktuelle trifft

Staatsoperette
Rechts im Bild die erste Dresdner Sally-Darstellerin Maja-Rosewith Riemer, links daneben Aswintha Vermeulen, die derzeit in der Rolle der Sally in "Cabaret" auf der Bühne in der Staatsoperette Dresden steht. Foto: Staatsoperette

Am 18. Januar jährt sich ein besonderes Ereignis der deutschen Theatergeschichte und der Geschichte der Staatsoperette zum 50. Mal: 1976 fand hier die umjubelte DDR-Erstaufführung des Musicals „Cabaret“ statt.


Die Aufführung war ein kulturpolitisches Novum, da erstmals ein Musical aus dem Westen im offiziellen DDR-Theaterbetrieb gezeigt wurde – und dies mit einem Stoff, der sich kritisch mit der Weimarer Republik und dem heraufziehenden Nationalsozialismus auseinandersetzt.
Fünf Jahrzehnte später erweist sich die Kraft des Stoffes heute als aktueller denn je: Die seit April 2025 laufende Produktion der Staatsoperette in Regie von Matthias Reichwald begeistert das Publikum noch immer und knüpft an die Erfolgsgeschichte an, fragt aber auch nach der Zerbrechlichkeit von Freiheit und Demokratie im Heute.

Mit einer ganz besonderen „Cabaret“-Vorstellung begeht das Haus nun am 18. Januar dieses 50. Jubiläum. Stellvertretend für das gesamte Ensemble von damals wird Maja-Rosewith Riemer, die erste Sally Bowles der DDR, geehrt. Mit ihr und der Sally Bowles von heute, Aswintha Vermeulen, sowie weiteren Darstellern der Produktion lädt die Staatsoperette im Anschluss an die Vorstellung zur Talkrunde mit Publikum ins Kranfoyer.

Staatsoperette, 18. Januar, 15 Uhr, im Anschluss Talkrunde im Kranfoyer Restkarten Tageskasse oder auf
www.staatsoperette.de

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