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Zwei Theater werden eins

Das Kraftwerk Mitte in Dresden. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv Das Kraftwerk Mitte in Dresden. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv

Dresden. Die Staatsoperette und das Theater junge Generation (tjg) sollen zum 1. Januar 2019 fusionieren. Bis zum 31. Mai 2018 soll die Verwaltung dem Stadtrat ein Konzept vorlegen, wie beide Theater künftig unter einer gemeinsamen Betriebs-GmbH arbeiten sollen. Sowohl die Staatsoperette als auch das tjg sollen aber als eigenständige Theater erhalten bleiben. Die Geschäftsführung beider Spielstätten, die seit Dezember 2016 im ehemaligen Kraftwerk Mitte untergebracht sind, soll in der Hand eines gemeinsamen kaufmännischen Leiters sein.

Intendanten sollen künstlerische Oberhand behalten

Der neu zu schaffende Theaterbetrieb soll damit nach Meinung der Verwaltung auf die neuen Anforderungen, die sich aus der neuen Spielstätte ergeben haben, reagieren. Klare Hierarchien sollen die neue Organisationsstruktur erleichtern. Dafür soll ein neuer Betriebsteil geschaffen werden, der sich ausschließlich um die kaufmännischen Aufgaben und die Verwaltung konzentriert. Somit sollen sich die Leitungen von Staatsoperette und tjg in Zukunft ganz auf die künstlerische Arbeit beschränken. Die neue kaufmännische Leitung soll außerdem in Zukunft für die Werkstätten und die technischen Abteilungen zuständig sein.

Kein Stellenabbau in beiden Theatern

Trotz neuer Struktur soll es keinen Stellenabbau geben. In der Vorlage heißt es, „dass die personelle Besetzung (…) ohne maßgebliche Veränderungen der Stellenzahl, Stellenfunktion (…) in die zukünftigen künstlerischen Betriebsteile übernommen wird.“ Für die neue Stabsstelle Zentrale Dienste sollen acht zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden.

Alle drei Betriebsteile, also Staatoperette, tjg und der Bereich Zentrale Dienste, sollen eigene Budgets für ihre Arbeit bekommen. So soll den Intendanten auch weiterhin die gesamtverantwortliche Leitung ihrer Theater ermöglicht werden. Personalentscheidungen werden ohnehin an der Staatsoperette nötig. Zum Spielzeitbeginn 2019/2020 wird die Intendanz neu besetzt, zudem endet die Dienstzeit des derzeitigen kaufmännischen Direktors der SO.

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