Caritas verteilt Briefe gegen Einsamkeit

Symbolfoto: Pixabay

Ehrenamtliche Helfer*innen der Caritas verteilen mehr als 8500 Briefe an Senior*innen, Geflüchtete und Menschen mit Behinderung.

youngcaritas, die Ehrenamtsplattform der Caritas für Engagierte unter 27 Jahren, nimmt den Lockdown in der Pandemie zum Anlass, mit der Aktion ´Briefe gegen Einsamkeit` eine zusätzliche Hilfsbereitschaft zu aktivieren und will die Bevölkerung für das gesellschaftliche Problem der zunehmenden Einsamkeit im Alter sensibilisieren.

Aufruf zu Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt

Durch die Kontaktbeschränkungen in der Corona-Pandemie sind viele Menschen einsam und allein. Vor allem bei älteren Menschen über 80 Jahre besteht ein hohes Risiko sozialer Isolation, gerade wenn Erkrankungen, eingeschränkte Mobilität, Schicksalsschläge, Altersarmut oder ein Migrationshintergrund hinzukommen. 

„Mir ist es wichtig, dass die Menschen auch in so einer Phase zusammenhalten und ich hoffe, dass viele andere ebenfalls Briefe schreiben, damit sich beispielsweise die Bewohner_innen in Pflegeeinrichtungen freuen können“, sagt Sophie, 19 Jahre, aus Nordrhein Westfalen, in einem Video der youngcaritas Dortmund.

Die Briefe wurden in den Einrichtungen oftmals in der Gruppe vorgelesen. Einige der Senior*innen haben Dankesbriefe an die Absender*innen verfasst, an mehreren Orten sind auch gezielt Brieffreundschaften entstanden.

„Wir wollen auch Dir Glück- und Segenswünsche übermitteln. Es ist ein schönes Gefühl, dass jemand an uns denkt. Wir vermissen unsere Familien, Kinder und Enkel. Hoffentlich können wir uns alle bald wieder gesund umarmen“, schreiben beispielsweise Marlies (93) und Gudrun (77) in einem Antwort-Brief.

Die Aktion läuft weiterhin, alle Standorte und Infos finden Sie unter: https://www.youngcaritas.de/brieftaube

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