Cora Schiebold: „Medaille ist viel mehr wert als Silber“

DSC Wasserspringer
Cora Schiebold strahlt mit ihrem Trainer nach dem Gewinn der Silbermedaille um die Wette. Foto: Verein

Vize-EM-Titel für DSC- Wassersprung-Talent Cora Schiebold und Neu-Trainer Martin Wolfram.

Die 15-jährige Cora Schiebold vom Dresdner SC hat bei den Jugend-Europameisterschaften der Wasserspringer in Bukarest den Vizemeistertitel vom Turm gewonnen. Es ist zudem die erste internationale Medaille für Martin Wolfram als Trainer, der nach seinem Karriere-Ende im Frühjahr erstmals am Beckenrand stand. In der B-Jugend erreichte Cora Schiebold als Führende das Finale und kämpfte sich dort mit drei Sprüngen zu Silber (309,80 Punkte).


„Die Medaille ist für uns so viel mehr wert als Silber, denn wir hatten so viel Pech in der Vorbereitung mit Verletzungen und Krankheiten“, freute sich Martin Wolfram. „Auch direkt im Training in Bukarest hat sie sich noch am Fuß verletzt und wir mussten zwei Tage pausieren und ihre Serie umstellen. Es war ein reines Notfallkons-trukt, aus dem wir das Beste gemacht haben. Es war eine unglaublich willensstarke Leistung von ihr. Ich allerdings muss das erstmal verarbeiten, es ist ja am Beckenrand fast noch nervenaufreibender als auf dem Turm als Sportler.“


Cora Schiebold selbst schätzte ein: „Bei mir lief nicht alles so wie es laufen sollte, aber das ist vielleicht auch gut gewesen. Ich freue mich so, dass ich mich zu letztem Jahr richtig steigern konnte.“ Vergangenes Jahr war die 15-Jährige beim gleichen Wettkampf noch im Vorkampf gescheitert. T.H.

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