Bekommt Dresden bald eine Dixie-Dörner-Straße?

Fußballlegende Dixie Dörner: Er war ein Dirigent!
„Dixie“ Dörner auf der Tribüne bei „seinen“ Dynamos. // Foto: S. Manig/Archiv

Daran arbeitet die Stadtverwaltung: Straßenbenennung und Engagement in der Dixie-Dörner-Stiftung

Am 25. Januar wäre Dresdens Fußball-Legende 72 Jahre alt geworden. Vor fast genau einem Jahr, am 19. Januar, war er kurz vor seinem Geburtstag gestorben.

Vorschlag: Ein Straße benennen und Geld für seine Stiftung

Am ersten Jahrestag des Todestages sprach Dresden Oberbürgermeister Dirk Hilbert mit Familie Dörner über eine angemessene Ehrung des Fußballers. Zuvor habe es aus der Bürgerschaft und dem Stadtrat heraus schon zahlreiche Initiativen gegeben, das Andenken an Hans-Jürgen Dörner in Dresden zu bewahren. „Aber klar ist auch, dass dies nur in enger Abstimmung mit der Familie Dörner geschehen wird“, erklärt Oberbürgermeister Dirk Hilbert.

Nun liegen zwei konkrete Vorschläge auf dem Tisch: Zum einen will der OB dem Stadtrat vorschlagen, „sehr intensiv eine neu zu benennende Straße suchen, die später den Namen Dixie Dörner tragen wird“. Eine entsprechende Vorlage soll in den kommenden Wochen erarbeitet und zur Beschlussfassung übergeben werden.

Zum anderen will sich die Stadt finanziell an der Dixie-Dörner-Stiftung beteiligen. Diese Stiftung wurde bereits 2008 als Fußballnachwuchs-Stiftung Dresden gegründet und trägt seit 2022 seinen Namen. „Mein Vorschlag ist es, dass die Stadt genau wie Dynamo Dresden 60.000 Euro zustiftet“, so Dresdens OB.

Die im November 2022 ins Leben gerufene „Dixie-Dörner-Stiftung“ verfolgt das Ziel, Stiftungskapital einzusammeln und im Sinne des SGD-Ehrenspielführers an Sportvereine zu vergeben, die sich der Sport- und Nachwuchsförderung verschrieben haben. Die SG Dynamo Dresden zahlte bereits 60.000 Euro in diese Stiftung ein. Das Geld stammte aus dem Verkauf von T-Shirts zu seinem Andenken. Eine erste Ausschüttung von Stiftungskapital an zwei Dresdner Vereine für deren Nachwuchsarbeit wird es am 4. Februar beim dritten Heimspiel der SGD geben.

Die Umbenennung einer Straße nach der Fußball-Legende mit der einstigen Nummer Drei wird indes noch eine Weile dauern. Nach den Richtlinien der Landeshauptstadt ist eine Straßenbenennung frühestens fünf Jahre nach Ableben einer Person möglich. Das wäre also erst Ende 2027. „Die Familie wünscht sich eine Straßenbenennung im Umfeld des Nachwuchsleistungszentrums der SGD, weil die Jugendförderung ein Herzensanliegen von Hans-Jürgen Dörner gewesen ist. Aber auch eine Straße in der Nähe des Rudolf-Harbig-Stadions wäre denkbar“, so OB Hilbert

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