Private Krankenversicherung: Wenn die Beiträge steigen

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Steigende Beiträge in der privaten Krankenversicherung (PKV) belasten besonders langjährig Versicherte zunehmend. Beitragserhöhungen von 20 Prozent oder mehr sind keine Seltenheit.

Doch es gibt Handlungsoptionen. „Häufig berichten Privatversicherte, dass sie bei Abschluss des PKV-Vertrages über die Kostensteigerungen im Alter nicht ausreichend informiert wurden“, erläutert Holger Hinze, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Sachsen. „Sie müssen diese höheren Kosten aber nicht einfach hinnehmen.“
Jede privatversicherte Person kann grundsätzlich, unabhängig von Beitragserhöhungen, den Tarif wechseln. „Unter bestimmten Voraussetzungen besteht sogar die Möglichkeit von der PKV in die gesetzliche Krankenversicherung zurückzukehren, vor allem für Versicherte über 55 Jahre“, so Holger Hinze. Eine regelmäßige Überprüfung der Tarife lohnt sich also.
Um Betroffenen die richtigen Entscheidungen zu ermöglichen, lädt das Beratungszentrum Dresden zu einem Vortrag ein, der alle wichtigen Fragen rund um die private Krankenversicherung beantwortet.

Im Fokus stehen unter anderem:
– Ursachen für Beitragssteigerungen
– Möglichkeiten eines Tarifwechsels
– Voraussetzungen zur Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung und deren Auswirkungen

26. November, 16 Uhr, Verbraucherzentrale Sachsen am Fetscherplatz 3, Teilnahmegebühr 10 Euro pro Person, Anmeldung (erforderlich) online oder per Mail an dresden@vzs.de