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Niedrigere Arbeitslosenzahlen im März erwartet

Schild mit Logo der Bundesagentur für Arbeit vor einem Gebäude. Foto: Oliver Berg/Archiv Schild mit Logo der Bundesagentur für Arbeit vor einem Gebäude. Foto: Oliver Berg/Archiv

„Chemnitz (dpa/sn) – Angesichts eines erneuten Rekordtiefs und zahlreicher unbesetzter Vollzeitstellen könnte Sachsen 2017 erstmals weniger als sieben Prozent Arbeitslose haben. «Meine Prognose für dieses Jahr ist eine Sechs vor dem Komma», sagte der Regionalleiter der Bundesagentur für Arbeit, Klaus-Peter Hansen, am Freitag in Chemnitz der Deutschen Presse-Agentur.

Zuvor hatte die Behörde einen Rückgang der Arbeitslosenzahl bekanntgegeben. Bei einer Quote von 7,3 Prozent waren im März 154 400 Männer und Frauen ohne feste Anstellung. Dies sei der tiefste Wert für einen März seit 1991, sagte Hansen.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Arbeitslosigkeit damit um 21 000 Menschen. Die Quote hatte 8,3 Prozent betragen. «Das ist schon eine Hausnummer», sagte der Behördenleiter. Gegenüber dem Februar reduzierte sich die Zahl der Arbeitslosen um 7100. Die Arbeitslosenquote verringerte sich von 7,6 auf 7,3 Prozent.

Grund für die positive Entwicklung war den Angaben zufolge, dass es nach der Winterpause in den Außen- und Bauberufen sowie im Garten- und Landwirtschaftsbau zahlreiche Wiedereinstellungen gab. Laut Hansen hätten Unternehmen zudem zahlreiche unbefristete Vollzeitstellen gemeldet. «Die Beschäftigung wird in den kommenden Monaten steigen und deshalb werden die Arbeitslosenzahlen weiter abnehmen», sagte er.

Von dem Trend würden auch Langzeitarbeitslose profitieren. Nach 112 000 vor zehn Jahren und 86 000 im Jahr 2010 seien derzeit nur noch 61 000 Männer und Frauen ein Jahr oder länger ununterbrochen ohne Anstellung. «Wir kommen dieses Jahr noch unter 60 000», prognostizierte Hansen. Allerdings sei nur die Zahl der Langzeitarbeitslosen rückläufig, nicht jedoch der Anteil an den Arbeitslosen. Dieser liege stabil zwischen 36 und 39 Prozent.

Positiv entwickelt hat sich auch der Ausbildungsmarkt. Laut Bundesagentur stehen für die diesjährigen Schulabgänger fast 17 200 Lehrstellen zur Verfügung, es gibt jedoch nur knapp 16 500 potenzielle Azubis. Die beliebtesten Berufe im Freistaat sind Kfz-Mechatroniker bei den Jungs und Verkäuferin bei den Mädchen.“

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