Zwei Dresdner Schulen in der Endrunde beim Sächsischen Schulpreis

Das BSZ Elektrotechnik (Beispielbild) öffnet seine Türen für interessierte Schüler. Foto: Peter Endig/Archiv
Das BSZ Elektrotechnik (Beispielbild) öffnet seine Türen für interessierte Schüler. Foto: Peter Endig/Archiv

Zwei Dresdner Schulen haben es in die Endrunde des Sächsischen Schulpreises 2018 geschafft. Damit sind das Berufsschulzentrum für Agrarwirtschaft und Ernährung und das Förderzentrum zur Lernförderung „A. S. Makarenko“ unter den letzten zwölf Kandidaten für die sechs Preise, die mit insgesamt 22.000 Euro dotiert sind. Eine Jury nimmt die Schulen persönlich in Augenschein und wählt dann die Sieger aus. Die Preise übergibt der Kultusminister am 14. Mai feierlich an die Schulen.

Berufsschulzentrum für Agrarwirtschaft und Ernährung: Garten der Nachhaltigkeit

„Gemeinsam nachhaltig wachsen – Garten. Schule. Zukunft.“ – Mit diesem Projekt hat sich das Berufsschulzentrum für Agrarwirtschaft und Ernährung für den Sächsischen Schulpreis beworben. Der Garten der Nachhaltigkeit soll den theoretischen Unterricht praxisnah begleiten und die Schüler animieren, den Blickwinkel über die eigene Berufsausbildung hinaus zu erweitern. Im Laufe der Ausbildung kommt jeder mindestens einmal in einem Projekt, im fächerverbindenden Unterricht oder im Fachunterricht in Kontakt mit dem Garten der Nachhaltigkeit. Dort sollen auch die Schüler des Berufsvorbereitungsjahres (BVJ) und des Berufsgrundbildungsjahres (BGJ) Einblick in die grünen Berufe bekommen. Außerdem bietet der Garten der Nachhaltigkeit den Lehrern der beiden Schulstandorte Canalettostraße und Altroßthal die Möglichkeit, eng zusammenzuarbeiten und sich fachlich und methodisch auszutauschen. Den Garten pflegen und gestalten Schüler und Lehrer gemeinsam.

Förderzentrum zur Lernförderung „A. S. Makarenko“: Auf den Spuren sächsischer Geschichte

Neben zahlreichen anderen, gleichzeitig laufenden Projekten, die der Verbesserung der Chancen der Schüler dienen sollen, entwickelte die Schulgemeinschaft das Projekt „Auf den Spuren sächsischer Geschichte“, mit dem sie sich nun für den „Sächsischen Schulpreis“ bewirbt. Dahinter stehen der Wunsch und die Botschaft zu beweisen, dass auch Schüler einer Schule zur Lernförderung unter entsprechender Anleitung zu tollen Leistungen und Ergebnissen gelangen können. „Wenn wir erfolgreich sein wollen, muss es uns gelingen, Kinder und Jugendliche von dem, was sie tun und damit von sich selbst zu begeistern, sonst sitzen sie die meiste Zeit in der Schule nur ab. Wir haben immer mehr und immer modernere Kommunikationsmittel, aber verbessern wir mit Facebook, Twitter oder Kurznachrichten die so dringend notwendige Diskussion über persönliche Ziele und akzeptierte Grundwerte, die unsere Gesellschaft zusammenhalten muss?“, fragte sich Schulleiter Matthias Kranz. Und gab selbst die Antwort: „Persönliches Erleben, Konfrontation mit Herausforderungen und mit Geschichte vor Ort, sich in der Situation beweisen müssen, auf die Kraft der Gruppe vertrauen und dabei Teamgeist und Sinn für das Gemeinwohl entwickeln, Wissen erlangen, Freude empfinden, Interessen und Selbstbewusstsein entwickeln, Stolz auf das Erreichte spüren, Toleranz entwickeln und leben und vieles mehr machen den Sinn unserer Bemühungen und das Ziel der schulischen Arbeit aus.“

Weitere Informationen unter www.schulpreis.sachsen.de

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