Kopfsteinpflaster am Bischofsweg verschwindet – Baustelle bis Ende November

Archivbild Bischofsplatz

Am 24. September starten Straßenbauarbeiten auf dem Bischofsplatz zwischen Johann-Meyer-Straße und Dammweg. Das leidige Kopfsteinpflaster in diesem Bereich wird dann endlich verschwinden, um die Bedingungen vor allem für den Radverkehr dauerhaft zu verbessern, so die Stadtverwaltung. Die Straße erhält dann eine neue Asphaltdecke. Auch die Straßenentwässerung wird gleich mit saniert.

Die Arbeiten finden jeweils auf einer Seite der Straße statt, so dass der Autoverkehr auf der gegenüberliegenden Seite mit rollen kann. Die Umleitung ist ausgeschildert.  Von Montag 22. Oktober bis Sonnabend 10. November verkehrt keine Straßenbahn. Die Haltestelle Bischofsplatz befindet sich dann außerhalb des Baufeldes auf der Johann-Meyer-Straße. Die Zufahrt und der Zugang zu den Grundstücken werden weitestgehend unter Baustellenbedingungen gewährleistet. Die Bauarbeiten sollen laut Verwaltung voraussichtlich bis zum 24. November andauern.

Baubürgermeister will mehr Sicherheit und Komfort

„Mit der jetzt begonnenen Baumaßnahme auf dem Bischofsplatz wird ein entscheidender Mangel im Radverkehrsnetz behoben.  Fahrradfahrer werden hier künftig bequem auf separaten Radfahrstreifen auf Asphalt fahren können. Dies erhöht Komfort und Sicherheit deutlich. In Dresden nutzen immer mehr Menschen im Alltag das Fahrrad. Das ist eine erfreuliche Entwicklung.  Deshalb verbessern wir die Radverkehrsinfrastruktur in der Stadt. Dabei orientieren wir uns am vom Stadtrat beschlossenen Radverkehrskonzept“, kommentiert Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain.

Im Zuge der Arbeiten erhält der Bahnhofsvorplatz am Haltepunkt Bischofsplatz eine neue Gestaltung. Die Fläche erhält Granitkleinpflaster. Es werden zwei Bäume neu gepflanzt. Außerdem sind zwei Hockerbänke und Abfallbehälter vorgesehen. Zwei weitere Bäume wachsen künftig im Bereich der ehemaligen Längsparker. Nach Abschluss der Arbeiten beleuchten zwei Lichtstehlen den Platz und Niederschlagswasser läuft über eine Muldenrinne ab.

Die Kosten für die Landeshauptstadt Dresden belaufen sich auf etwa 400 000 Euro. Ein Teil der Kosten wird über Fördermittel aus dem Bund- und Länderprogramm für Städtebauförderung finanziert.

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