Kleines Leck, teure Folgen

SZ-Immo.de DEINE NEUEN VIER WÄNDE
Mit Smart Home lassen sich einige Probleme vermeiden. Foto: PR

Gerade mal eine knappe Stunde hat der Einkauf im Supermarkt gedauert. Man kommt heim – und stellt fest, dass die Spülmaschine in der Zwischenzeit die gesamte Küche und den angrenzenden Flur unter Wasser gesetzt hat. Auf solche Schreckmomente können die meisten gut und gerne verzichten. Dabei kommt es viel häufiger zu Feuchtigkeitsschäden im Haushalt, als man vielleicht im ersten Moment meinen würde. Eine poröse Dichtung an der Spülmaschine oder an Armaturanschlüssen, ein nicht richtig festgedrehter Schlauch an der Waschmaschine, eine altersschwache Wasserleitung irgendwo im Haus. All das kann klammheimlich zu kleinen Leckagen führen. Die Folgen können umso gravierender sein, vor allem wenn es einige Zeit dauert, bis sich das auslaufende Wasser bemerkbar macht. Wenn Möbel durch die Nässe aufquellen oder gar Wasser in eine darunterliegende Wohnung tropft, können die Renovierungskosten schnell einige Tausend Euro betragen.

Vorbeugen ist besser als sanieren

Bei Wasserschäden in der Wohnung ist die Hausratversicherung oder die Wohngebäudeversicherung am Zug. Allerdings kann der Verursacher selbst mit in die Haftung genommen werden, wenn ein Gutachter zum Beispiel feststellt, dass die Spülmaschine nicht fachmännisch an die Wasserversorgung angeschlossen wurde. Besser ist es, Ärger und Kosten durch Feuchtigkeitsschäden von vornherein zu verhindern. Smart-Home-Systeme ermöglichen einen vorbeugenden Schutz vor Überschwemmungen.

Dazu lassen sich mechanische Wassersensoren wie der WaterSensor eco des deutschen Herstellers Afriso an neuralgischen Punkten im Haus platzieren – neben der Spül- oder Waschmaschine, unter der Badewanne oder im Heizungskeller. Selbst die Platzierung in Holzständerwänden ist möglich, da der Sensor weder Kabel noch Batterie benötigt.

Wassersensor warnt bei einer Leckage

Austretendes Wasser sorgt dafür, dass sich die Quellscheiben des Sensors ausdehnen und so selbst die nötige Energie erzeugen, um eine Warnmeldung an die Smart-Home-Zentrale zu funken. Von dort werden die vorher festgelegten weiteren Schritte gestartet: So wird etwa die Wasserzufuhr zur Spülmaschine unterbrochen und gleichzeitig werden die Bewohner vor der Leckage gewarnt. Der Schaden wird auf diese Weise minimiert, da kein Wasser mehr nachströmen kann. Es bleibt bei wenigen Tropfen, die sich leicht aufwischen lassen. Voraussetzung für die Leckageüberwachung ist ein sogenanntes Gateway als Zentrale des smarten Zuhauses. Praktisch: Damit lassen sich gleichzeitig viele weitere Komfortfunktionen realisieren, von der energiesparenden Heizungssteuerung bis zum Einbruchschutz. (djd)

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.