Coronavirus lässt Dresden-Tourismus einbrechen

Absagen von Reisegruppen machen den Hotels zu schaffen. (Foto: Sven Ellger)

Hoteliers blicken mit Sorge auf die Zahlen.

Das sich in Deutschland langsam ausbreitende Coronavirus hat auch Folgen für den Dresdner Tourismus. „Wir haben in Dresden sehr viele Stornierungen aus China, aber auch von Einzelpersonen“, so Thomas Gaier, Chef der Hotel-Allianz und des Schlosses Eckberg. Abgesagt worden seien Veranstaltungen und Tagungen. Gaier spricht von einer „sich zuspitzenden Krise für den Tourismus“. Ähnlich sieht es in der Bülow Residenz aus. „Wir haben Stornierungen von US-Reisegruppen und von Veranstaltungen im März und April“, sagt Chef Ralf J. Kutzner.
Er sieht eine starke Zurückhaltung bei Reservierungen von Privatpersonen, auch für Frühling und Sommer. Absagen von zwei chinesischen Reisegruppen hatte bereits das Park Plaza Hotel an der Königsbrücker Straße. Bei Michael Mollau, Chef des Dorint Hotels an der Grunaer Straße, sind seit Monatsbeginn rund 400 Übernachtungen storniert worden. (DAWO)

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