Gründung in Dresden – Starthilfe für Existenzgründer

Bildquelle: Igor Link

Trotz Krisenzeiten sind noch immer Menschen daran interessiert, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Die Vorteile, die das Gründen eines eigenen Unternehmens mit sich bringt, sind vielseitig. Im Vordergrund steht dabei für viele der Wunsch nach Unabhängigkeit. Angehende Gründer sollten sich allerdings darüber im Klaren sein, dass mit der Unabhängigkeit auch Verantwortungeinhergeht. Selbstständige haften bei Fehlschlägen mit ihrem Privatvermögen. Das Streben nach Selbstständigkeit bringt also sowohl Chancen als auch Risiken mit sich. Nicht wenige Gründer scheitern leider bereits in der Anfangsphase.

Der Erfolg eines Unternehmens ist nicht zuletzt vom Standort abhängig. Unsere Landeshauptstadt bietet denkbar gute Startbedingungen für Startups. Städterankings zufolge liegt Dresden sogar bei einer Auswahl von 60 Städten auf Platz 6 bei den Punkten Wachstum, Arbeitsplätze und allgemeinem Wohlstand.

Mittelständische Unternehmen sowie Technologiezentren sind hier in großer Zahl vertreten. Die Stadt bietet also einen idealen Nährboden für angehende Selbstständige.

Selbstoptimierung als oberstes Ziel:

Den ersten konkreten Schritten, die etwa die Anmeldung eines Gewerbes betreffen, sollte der Prozess der Ideenfindung vorangehen. Geschäftskonzepte gibt es viele – Aufgabe des Gründers ist es allerdings, eines zu erarbeiten, das er mit Blick auf seine individuellen Fähigkeiten auch umsetzen kann. Außerdem sollte das Konzept selbstverständlich ausreichend Gewinn erwirtschaften, sodass das Unternehmen sich auf Dauer am Markt etabliert.  Ein lohnendes Geschäftskonzept setzt sich also aus mehreren Komponenten zusammen, die sich aus den Fragen ergeben:

  • Welche Art von Unternehmen (mit Blick auf meine Hard- und Softskills) kann ich führen?
  • Welches Geschäftskonzept verspricht Erfolg?

In der ersten Zeit sollten sich Gründer daher auch einer kritischen Selbstanalyse unterziehen. Erfolg ist teilweise davon abhängig, wie akkurat der Einzelne seine persönlichen Stärken und Schwächen evaluiert. Viele Gründer – insbesondere jüngere – neigen zur Selbstüberschätzung. Nicht jeder Mensch eignet sich, um andere zu führen. 

Sich die eigenen Schwächen einzugestehen, kann schmerzhaft sein, es markiert aber einen wichtigen Teilschritt auf dem Weg zum Erfolg. Schließlich gibt es heutzutage schier endlose Möglichkeiten, sich in verschiedensten Bereichen der Unternehmensführung weiterzubilden. Dies kann man etwa im Rahmen von Seminaren tun, die sich mit Themen wie Zeit- oder Projektmanagement beschäftigen.

Selbstoptimierung ist also das Schlagwort, das am Anfang der Existenzgründung das Handeln bestimmen muss. Im Weiteren spielen sehr konkrete Überlegungen eine Rolle, so etwa:

  • Standortmöglichkeiten

Welche Möglichkeiten gibt es, das Büro einzurichten? Wie sind die infrastrukturellen Voraussetzungen dort? Anbindungen öffentlicher Verkehrsmittel etc.

  • Branchenzahlen und Marktvolumen

In welchen Branchen sind die Hürden für Einsteiger und Gründer niedrig?

  • Wettbewerber und Zielgruppen

Was sind die wichtigsten Verbrauchergruppen vor Ort? Wie setzt sich die Bevölkerung Dresdens mit Blick auf die Demographie zusammen? Welche Unternehmen sind in dem Feld bereits etabliert, in das ich plane einzusteigen?

  • Förderstellen

Welche Möglichkeiten gibt es vor Ort, das Projekt zu finanzieren?

  • Gründerberater in Dresden

Möchte ich einen Berater hinzuziehen? Und wenn ja – welchen?

Welche Finanzierungshilfen können Gründer nutzen?

Was Starthilfen für Unternehmen betrifft, ist es wichtig, sich über Finanzierungsmöglichkeiten zu informieren. Diese decken ganz verschiedene Bedürfnisse ab. Das Bundesland Sachsen übernimmt beispielsweise teilweise die Kosten in Form einer Anteilsfinanzierung, wenn Startups Beraterfirmen hinzuziehen. So erstattet es die Personalausgaben für den jeweiligen Berater und gewährt eine Verwaltungskostenpauschale, die zusammengenommen einen Wert von 3000 Euro nicht überschreiten dürfen. Weitere Informationen zu diesem Thema finden sich hier.

Zusätzlich dazu gilt es natürlich auch, ausreichend Startkapital für die Unternehmung zu akquirieren. Da die meisten Gründer von Haus aus nicht über Rücklagen in ausreichender Höhe verfügen, um eine Gründung allein zu finanzieren, müssen sie Geldgeber ausmachen. Hier könnte es aufgrund der Corona-Krise zu ersten Schwierigkeiten kommen. Startup-Investoren sind nämlich spürbar vorsichtiger geworden. Das zeigen Umfragen, denen zufolge viele Investoren im Verlauf der Krise ihre Geldzuschüsse reduziert haben. Nach dem Finanzierungsboom von 2019 wirkt das Jahr 2020 also im Vergleich recht ernüchternd. Allerdings sollten Gründer in diesem Zusammenhang die Chance für sich sehen, besonders vielversprechende Geschäftskonzepte auch entsprechend zu umwerben. Schließlich kann eine Idee noch so hervorragend sein – wenn der Verantwortliche ihre Vorzüge nicht im direkten Gespräch hervorheben kann, bleibt der Erfolg oftmals aus.

Existenzgründer sollten daher in jeder freien Minute an ihren Kommunikations- und Präsentations-Fertigkeiten arbeiten. Unter Umständen entscheiden diese nämlich über Erfolg oder Misserfolg der Unternehmung.

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