Botanischer Garten der TU Dresden ab Montag wieder geöffnet

Ein Kurzausflug in die Tropen; im Botanischen Garten ist das endlich wieder möglich. (Foto: Jens Fritzsche)

Nach langen Wochen des Wartens endlich die gute Nachricht: ab Montag, den 15.06,. ist der Botanische Garten wieder für die Besucher geöffnet.

Ein Tor dient als Eingang, ein anderes als Ausgang. Auch sonst machen die Bestimmungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in der TU-Anlage einige Einschränkungen notwendig. Beispielsweise öffnet das Gelände erst um 9 Uhr, um vorgeschriebene Hygienemaßnahmen im sanitären Bereich einhalten zu können. An der üblichen Schließzeit um 18 Uhr ändert sich dagegen nichts.

In den Gewächshäusern gelten zahlenmäßige Besucherbeschränkungen und ein „Einbahnstraßensystem“. Kontakte zwischen den Besuchern und den Beschäftigten sollen weiterhin auf ein minimales Maß beschränkt bleiben: bei der Versorgung der Pflanzensammlung war im Notbetrieb manches nicht zu schaffen, was nun aufgeholt werden muss – das hat für die Gärtner und Gärtnerinnen derzeit oberste Priorität. Anfragen werden daher bis auf weiteres nur per Telefon (0351/4593185) oder E-Mail (bot.garten@tu-dresden.de) beantwortet .

„Wir hoffen, dass es nicht zu voll wird und dass sich jeder Gartenbesucher an die Regeln hält,“ sagt die wissenschaftliche Leiterin Barbara Ditsch. „Sonst kann es ganz schnell passieren, dass wir Teile des Gartens wieder sperren müssen.“ Was keiner will und was schade wäre, denn zu sehen gibt es genug! Ein riesiger Binsenginster hinter dem großen Tropenhaus, der ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet stammt,  hat erkennbar vom milden Winter profitiert. Seine großen, gelben Blüten locken bei sonnigem Wetter die ebenfalls wärmeliebende Holzbiene an – schwarzviolett und mit 2,5 cm Körpergröße ein Gigant unter den heimischen Wildbienen.

Nur ein kleines Stück weiter bilden die weißen Dolden des Augenwurz zusammen mit Nelken und der zottigen Schwarzwurzel einen Teil des südeuropäischen Blütenteppichs – dieser Gartenbereich läuft derzeit zu seiner Höchstform auf. Im Victoria-Haus hat die Sommerpflanzung Einzug gehalten. Als Abschluss wird noch die junge Riesenseerose in das große Wasserbecken gepflanzt, sobald die Wasserwerte stabil sind. Einjährige Sommerblumen sind in diesem Jahr nur in verkleinerter Auswahl zu sehen, da nicht alle Arten ausgesät werden konnten.

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