Hausgemachte Gesichtsmasken mit ätherischen Ölen sind der Hit

Bei Gesichtsmasken geht es nicht nur um die Hautpflege, sondern auch um ein gutes Gefühl. Das ist allerdings bei einem Blick auf die Zutatenliste des Peelings aus der Drogerie schnell verflogen. Konservierungsstoffe, Verdickungsmittel, Mikroplastik und problematische Duftstoffe – bei genauerem Nachdenken möchte man diesen Cocktail vielleicht nicht allzu lange auf der Haut lassen. Aber einfach nur das Gesicht mit Quark einzukleistern ist irgendwie auch nicht das Richtige, denn da fehlt einfach die Raffinesse. Zum Glück kann jeder sich mit ein paar natürlichen Zutaten und ätherischen Ölen eine pflegende Gesichtsmaske mischen, die sich gut anfühlt und angenehm duftet. 

Zur Entspannung

Es gibt zahlreiche verschiedene ätherische Öle, die für ihre entspannende Wirkung bekannt sind. Dazu gehören zum Beispiel Lavendel, CBD-Öl oder auch Neroli. Warum nicht die Kraft aller drei Pflanzen zusammen nutzen, um sich selbst die ultimative Entspannungsmaske zu kreieren? Von Lavendel und Neroli wird jeweils nur ein Tropfen benötigt, denn sie entfalten ihre Wirkung schon in einer sehr geringen Konzentration. Vom CBD-Öl darf es ruhig etwas mehr sein, je nachdem wie hoch der CBD-Gehalt des jeweiligen Produktes ausfällt. Bei einem 5%igem Öl kann man etwa 3-5 Tropfen beimischen. Das Ganze wird mit 30 Millilitern eines glättenden Pflanzenöls und Haferflocken vermischt, so dass eine weiche Paste entsteht. Anschließend wird die Maske aufgetragen und frühestens nach 20 Minuten wieder abgewaschen. Bei Bedarf kann die Anwendung auch mehrmals pro Woche erfolgen.

Anti-Aging Maske

Für eine Anti-Aging-Maske kommt Heilerde zum Einsatz, wie es sie in der Drogerie zu kaufen gibt. Es lohnt sich, speziell nach Heilerde für die äußerliche Anwendung Ausschau zu halten, da diese oft etwas günstiger ist. Wer mag, kann auch mit verschiedenen Varianten wie Bentonit oder Kaolin herumexperimentieren, um herauszufinden, was der Haut am besten tut. Die Heilerde wir zu gleichen Teilen mit Honig und Haferflocken vermischt, in der Regel genügt jeweils ein Teelöffel. Jeweils ein Tropfen Weihrauchöl und Rosenöl werden in einem Teelöffel Pflanzenöl aufgelöst und untergemischt. Bei Bedarf kann anschließend noch so viel Pflanzenöl hinzugegeben werden, dass die gewünschte Konsistenz erreicht wird. Ihren Effekt hat die Maske unter anderem dem Weihrauchöl zu verdanken, das unter anderem die Kollagenbildung ankurbeln soll. Das Rosenöl kann die Feuchtigkeitsversorgung der Haut verbessern und wirkt überdies entzündungshemmend.

Entfettende Maske

Auch wer unter fettiger Haut leidet, kann mit einem ganz einfachen Rezept Abhilfe verschaffen. Hierfür sind nur drei Zutaten nötig. Die Basis bildet wieder Heilerde, die hervorragend geeignet ist, überschüssiges Sebum aufzunehmen. Auf zwei Teelöffel der Erde kommt ein Teelöffel Aloe Vera-Gel, um der Haut gleichzeitig etwas Feuchtigkeit zu spenden.  Und schließlich kommt noch ein Tropfen Geraniumöl zum Einsatz. Die Maske lässt sich besser auftragen, wenn das Gesicht vorher mit ein wenig Wasser befeuchtet wird. Geraniumöl ist zwar nicht ganz billig. Allerdings lohnt sich die Investition, denn es ist schon lange bekannt, dass es sich gegen übermäßige Talgproduktion auf der Haut auswirkt, weshalb es auch zur Bekämpfung von Akne und Pickeln eingesetzt wird. Außerdem fördert es die Durchblutung der Haut und kann so zu einem natürlichen Teint beitragen. Abgewaschen wird die Maske übrigens erst, wenn sie vollständig getrocknet ist.

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