Ausgelassene Wild-West-Stimmung bei Karl-May-Festtagen

Ausgelassene Wild-West-Stimmung bei Karl-May-Festtagen
Fotos: Kenny Scholz/Stadtverwaltung Radebeul

Nach zwei Jahren unfreiwilliger Pause kehrten die Radebeuler Karl-May-Festtage endlich zurück in ihre heimatlichen Gefilde – den Lößnitzgrund.

Der „Schatz im Lößnitzgrund“ wurde ausgerufen und mehr als 25.000 Besucher folgten diesem Ruf, um ein ausgelassenes Wildwest-Wochenende bei den 29. Karl-May-Festtagen zu zelebrieren.

Bereits zum Auftakt des Festwochenendes am Freitagabend brodelte die Stimmung in der Westernstadt Little Tombstone zur Freiberger Country Nacht! Die deutsche Country Music Queen Gudrun Lange und ihre Band Kactus begeisterten die zahlreichen Countryfans. Doch schon davor wurde getanzt und gefeiert zu den mitreißenden Sounds von „The Canyon Boys“. Auf dem Siedepunkt war die Stimmung letztlich wie immer im Saloon, wo die „Fünf Patronenhülsen“ einheizten.

Das Karl-May-Museum wurde am Samstagnachmittag zu einem besonderen Publikumsmagneten beim Fanfest für Gojko Mitic. Der sympathische Western-Filmstar eröffnete höchstpersönlich die Ausstellung „Gojko Mitic – Idol von Generationen“ in der Villa Nscho-tschi und gab fleißig Autogramme.

Doch zunächst wurde er selbst mit einem außergewöhnlichen Geschenk überrascht! Anlässlich seines Geburtstages sponsorte die Porzellan-Manufaktur Meißen eine kostbare Porzellanfigur in der Form eines Pferdes, die ihm Oberbürgermeister Bert Wendsche feierlich überreichte. Gojko Mitic freute sich sehr über seinen weißen Mustang.

In den Westerncamps und Siedlungen erlebten die Besucher den Wilden Westen hautnah und detailgetreu nachgestellt. Ein traditioneller Höhepunkt sind dabei stets die Überfälle auf den Santa-Fe-Express, bei dem zahlreiche Besucher rund um den Bahndamm mitten im Geschehen waren.

Im kommenden Jahr gibt es wieder einen Geburtstag: Dann feiern die Karl-May-Festtage 30. Jubiläum. Und dann soll es auch wieder „richtig groß werden“ – inklusive Sternreiterparade und Besuch aus den USA.

Die Karl-May-Festtage finden jedes Jahr am Wochenende nach Christi Himmelfahrt statt. Gemäß den Geschichten Karl Mays verwandelt sich der Radebeuler Lößnitzgrund dann für drei Tage in eine Wild-West-Landschaft. 

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