Für rund 16,4 Millionen Euro entsteht in Dresden-Reick ein neues Ausbildungszentrum für rund 120 Azubis. Eröffnet werden soll es im Herbst 2026.
Zum Richtfest vor wenigen Tagen stand SachsenEnergie-Personalvorstand Lars Seiffert persönlich auf dem Dach, um den letzten Nagel einzuschlagen.
Das neue Ausbildungszentrum wird die beiden bisherigen Ausbildungsstätten in Dresden-Reick und Dresden-Südvorstadt (Hahnebergstraße) vereinen. „Jedes Jahr starten über 50 Auszubildende und dual Studierende bei uns ins Berufsleben. Mit dem neuen Ausbildungszentrum investieren wir in die Fachkräfte von morgen, die die Energiewende maßgeblich mitgestalten werden. Wir brauchen eine starke Ausbildung mit den besten Bedingungen. Heute sind wir diesem Ziel ein Stück nähergekommen“, freut sich Lars Seiffert.
Der Neubau soll im Herbst 2026 eingeweiht werden. Rund 120 Azubis erhalten hier dann ihre praktische Ausbildung in fünf technischen Ausbildungsberufen. Das neue Ausbildungszentrum besteht künftig aus dem sanierten Hauptgebäude und einem Neubau. Die Sanierungsarbeiten am Hauptgebäude beginnen Anfang 2025. Im Juni 2023 war Baubeginn für den Neubau. Dieser hat eine Fläche von 1.850 Quadratmetern.
Mit dem Richtfest sind alle Arbeiten am Rohbau beendet, so dass jetzt der Innenausbau und die Gestaltung des Außengeländes folgen. Künftige Azubis finden hier fachgerechte Werkstätten, Umkleidemöglichkeiten, helle und große Seminarräume, einen großzügigen Aufenthaltsbereich im Freien und eine Innen- und Außengastronomie. Stellplätze für Fahrräder und PKWs sowie entsprechende Elektro-Lademöglichkeit stehen ebenso zur Verfügung. Im Hauptgebäude wird die Schweißerei vergrößert und dank offener Schweißkabinen deutlich heller gestaltet. Auf dem Dach werden PV-Anlagen mit einer Leistung von 64 Kilowattpeak für Übungszwecke errichtet. Im Außenbereich entstehen eine Freileitungsstrecke und Übungsschaltanlagen für praxisnahe und optimale Ausbildungsbedingungen.
SachsenEnergie investiert 15,5 Millionen Euro in das Bauvorhaben, weitere 834.000 Euro gibt der Bund dazu.
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