Noch gibt es die Tage mit hochsommerlichen Temperaturen. Der Herbst hat gerade erst die Leiter herausgeholt, um Blätter anzumalen. Und trotzdem gibt es schon Orte, an denen sich alles um Weihnachten dreht. Besser gesagt, um das Adventskonzert am 18. Dezember um 18 Uhr im Rudolf-Harbig-Stadion, mit dem in Dresden seit zehn Jahren auf das Weihnachtsfest eingestimmt wird. Coronabedingt wird allerdings erst das 8. Große Adventskonzert gefeiert.
Musik für Generationen in einer gigantischen Kulisse
Im vergangenen Jahr stand Ella Endlich mit ihrem Weihnachtsklassiker „Küss mich, halt mich, lieb mich“ auf der Bühne. „Ich war tief beeindruckt von der Idee und dem Abend. Diese gigantische Dimension im Stadion, das ist schon etwas einmaliges“, sagt die Sängerin.
In diesem Jahr wird sie als Moderatorin durch den Abend führen. Natürlich wird sie wieder ihren Hit nach der Melodie von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ singen. „Es wird aber auch eine kleine Überraschung geben: die Premiere eines Weihnachtssongs von mir.“
Neben Ella Endlich wird eine weitere Solistin zu erleben sein: Anna Maria Schmidt. Die gebürtige Berlinerin studierte Gesang und Musiktheater an der Hochschule für Musik in Weimar. Danach folgte ein Masterstudiengang in Operngesang an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig. Sie ist festes Ensemblemitglied bei den Landesbühnen Sachsen. Die Sopranistin sagt: „Ich freue mich unglaublich, dabei zu sein. Es sind so viele Musikstile und Künstler bei diesem Konzert vereint und so viele Leute werden erreicht. Ich freue mich einfach auf die tolle Stimmung,“ sagt Anna Maria Schmidt.
Damit ist die Liste der Gesangsinterpreten aber noch nicht finalisiert. Wer in diesem Jahr noch im Stadion steht und Weihnachtslieder anstimmen wird, bleibt vorerst ein Geheimnis, das jedoch in den nächsten Wochen gelüftet wird. „Da darf das Publikum weiter gespannt bleiben“, erklärt Thomas Reiche, Produzent und Regisseur des Großen Adventskonzertes.
Erstmals vier Chöre
Getragen wird das Adventskonzert natürlich vom Dresdner Kreuzchor und den Dresdner Kapellknaben und auch die Musicalwerkstatt „Oh-Töne“ ist wieder mit dabei. Unterstützt werden die drei Chöre erstmals vom MDR-Kinderchor aus Leipzig. Der 1948 von Hans Sandig gegründete Chor (früher Rundfunk Kinderchor Leipzig) ist das einzige Ensemble seiner Art in Trägerschaft der ARD. Für den heute rund 180 Sängerinnen und Sänger zählenden Chor schrieb Sandig einst das Lied „Sind die Lichter angezündet“. Natürlich wird es wie bei all den vorherigen Adventskonzerten auch dieses Mal im Stadion zu hören sein.
Dass die Solisten und Chöre auch wunderbar miteinander klingen, dafür sorgt Peter Feigel, der musikalische Leiter des Großen Adventskonzertes. Gemeinsam mit dem CrossBell Orchestra setzt er die musikalische Begleitung um. „Das Besondere an diesem Orchester ist, dass es genau wie der Heilige Abend nur einmal im Jahr zu erleben ist. Alle freuen sich auf das Einläuten des Weihnachtsfestes mit diesem Konzert.“ Das wird wie gewohnt im MDR übertragen.
Treue Partner
Zu den treuen Partnern, die das musikalische Highlight wenige Tage vor dem Fest ermöglichen, gehört wieder die Herrnhuter Sterne GmbH. Sie bringt dieses Mal mit 250 Sternen das Stadion zum Leuchten. Weitere Unterstützer sind die Freistaat-Kampagne „So geht sächsisch“, die Firmen Saxoprint GmbH, Ströer Media Deutschland GmbH und die DDV Mediengruppe mit der Sächsischen Zeitung.
Neu dabei ist die Sächsische Dampfschifffahrt, die sich eine besondere Aktion überlegt hat: Jeder Besucher des Adventskonzerts erhält mit seinem Ticket einmalig einen Rabatt von 10 Prozent auf die nächste Gesamtbuchung.
Tickets von 22 bis 84 Euro (Familientickes 99 Euro) gibt’s in allen DDV-Lokalen und hier im sz-Ticketshop