Noch mehr Wohnungen in Dresdens Innenstadt

Am 5. November findet der Baugemeinschaftstag der SAB statt. Visualisierung: REVITALIS/ Cube viz

Die letzten Freiflächen in Dresdens Innenstadt verschwinden. In Postplatz-Nähe entstehen voraussichtlich ab diesem Sommer 140 neue Wohnungen plus 1.800 Quadratmeter Gewerbefläche. Investor Revitalis will an der Ecke Schweriner/Hertha-Lindner-Straße bis Ende 2017 das siebenstöckige „Haus am Schauspielgarten“ errichten.

Garten ist wohl noch leicht übertrieben. Denn zunächst wird die letzte grüne Ecke in der Gegend ab Juni zur Baustelle. Dort stehen die letzten alten Bäume auf dem ohnehin stark versiegelten Gelände. Die Zwischennutzung der 1.100 Quadratmeter soll 66.000 Euro Miete ins Rathaussäckel spülen. Anschließend will die Hamburger Revitalis AG dort Rasen säen.

Nun hofft sie auf die Baugenehmigung im Juni, scheint aber bis dahin noch bei der Fassadengestaltung nachbessern zu müssen. „Dazu werden derzeit mit der Stadt abstimmende Gespräche geführt“, gibt Sprecherin Svea Hoffmann zu.

Bebauung am Postplatz
Die Brache neben dem Schauspielhaus am Postplatz wird bebaut. Foto: Thomas Türpe
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4 Kommentare

  1. Und dann wundern wenn die Stadt immer mehr aufgeheizt wird!Die Feinstaub belastung wird mit weniger Grün immer höher!Wieviel Schaden darf der grüne Radfahrer denn noch mit seinem Würfelhusten anrichten?Im Westen haben die den rausgeschmissen!Hier hinterlässt der Schäden die keiner mehr reparieren kann!Dieser Radfahrer muß sofort abgesetzt werden ehe der noch mehr Schaden anrichtet!!!

  2. Nachtrag ganz im Ernst: Dresden hat genügend Grün sowie tolle Parkanlagen und grüne Stadtplätze wie den Hermann-Seidel-Park und den Bonhoefferplatz. Wegen Wiesen auf Trümmerflächen kommen weder Touristen nach Dresden noch Dresdner in die Innenstadt.

  3. Nichts gegen Grün und Grünanlagen, aber eine Innenstadt braucht urbane Viertel und keine Wiesen! Andernfalls hätte wohl 1945 noch mehr zerstört werden müssen, um anschließend die Dresdner Heide und die Elbewiesen um das gesamte Stadtgebiet zu erweitern! Achtung, das war gemeine Satire!

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