Stadtrat soll noch im Juni zur Königsbrücker entscheiden

Die Debatte um den Ausbau der Königsbrücker Straße ist entschieden. Foto: Una Giesecke

Die unendliche Geschichte um die Sanierung der Königsbrücker Straße soll noch in diesem Monat per Stadtratsbeschluss ein neues Kapitel erhalten. Drei Varianten zur „Köni“ sind nun aus den seit Jahrzehnten laufenden Planungen aktuell hervorgegangen. Sie wurden zunächst auf einer Bürgerversammlung im „RoRo“ vorgestellt (DAWO! berichtete). Den zugehörigen Schlagabtausch auf der Bühne des Projekttheaters lieferten sich vorige Woche die Stadträte Johannes Lichdi von den Grünen und Martin Schulte-Wissermann von den Piraten. Lichdi schlug sich auf die Seite der Stadtverwaltung und favorisierte deren Vorzugslösung. „Wir dürfen die Straßenbahn auf dieser zentralen Nord-Süd-Achse nicht benachteiligen. Deshalb bin ich für die Kompromissvariante 8.7.“ Dort erhält diese ein streckenweise eigenes Gleisbett.
Martin Schulte-Wissermann vertritt die stadtteilfreundliche Variante 8.4, der die Bürgerinitiative „Königsbrücker soll leben“ den Vorzug gibt. Denn bei nachweislich seit Bau der Waldschlößchenbrücke zurückgehenden Verkehrsströmen würden damit Geschäftsauslagen, Cafés und Fußgänger keinen Platz einbüßen. Den vierspurigen Ausbau gemäß der autofreundlichen Variante, den die Liberalen fordern, hält er für nicht mehr zeitgemäß.

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