Verein findet moderne Architektur am Neumarkt trist

Modernes Eckhaus zwischen Kulturpalast und Dinglingerhaus am Dresdner Neumarkt Foto: Una Giesecke

Moderne Architektur gegenüber vom Dresdner Kulturpalast, dessen Architektur die Formensprache der sechziger/siebziger Jahre spricht – warum nicht? Doch das umstrittene Eckhaus an der Rosmaringasse/Ecke Galeriestraße gehört zum Quartier VII/2 am Neumarkt. Und dort ist weitestgehend historische Fassadenrekonstruktion angesagt.
Der Verein „StadtbilDD“ findet für die Eckbebauung deutliche Worte: „grobschlächtig, plump und äußerst trist“. Die Mitglieder Michael Wolf und Stefan Schiller meinen sogar: „Das Eckgebäude  verstößt massiv gegen das städtebaulich gestalterische Konzept am Neumarkt.“ Die Kritik der Vereinsleute zielt auf die Verantwortlichen in Gestaltungskommission und Stadtplanungsamt.
Stefan Schiller fordert daher künftig mehr Transparenz in den Genehmigungsverfahren. „Die Entwürfe am Neumarkt sollten der Öffentlichkeit nicht nur gezeigt, sondern zur Abstimmung vorgelegt werden. Denn der Stadtraum als Gemeingut sollte von den Bürgern mitgeprägt werden.“

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