Eine Liebeserklärung an die Stadt

Mit großformatigen 3-D-Effekten arbeiten die einen, andere haben witzige Details versteckt. Den Sound schuf Hans Zimmer. Foto: Una Giesecke

Weltpremiere in Dresden: In bislang ungekannter Konzentration auf 2 500 Quadratmetern haben 42 Street-Art-Künstler aus 21 Ländern von sechs Kontinenten vier Wochen lang trotz unterschiedlichster Stile respektvoll zusammengearbeitet. In ihrem realen globalen Mini-Dorf in der Zeitenströmung entstand eine „magische Stadt“, die im Anschluss fünf Jahre lang durch die Metropolen der Welt wandern wird.
Wandern kann auch der Gast in dieser ungewöhnlichen Sonderschau: durch Gassen zu sprechenden Telefonzellen, in eine Dunkelkammer blicken oder am Sexshop stehen bleiben. Auf einer Parkbank sitzend, lauscht er dem Streitgespräch zwischen einem Graffiti-Beseitiger und einem Befürworter. Während der eine über Narrenhände schimpft, die die Wände beschmieren, führt der andere Höhlenmalereien ins Feld oder die amerikanischen Vagabunden der Chaplin-Ära, die sich mit Geheimbotschaften in Zügen verständigten.

 

 

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Vom Jahrgang 1958 bis zu Mittdreißigern sind mehrere inzwischen gereifte Künstlergenerationen vertreten. Inspiriert von der New Yorker illegalen Szene der Achtziger, der ein Teil der Ausstellung gewidmet ist, haben viele der vertretenen Namen inzwischen Eingang in Museen und Reiseführer gefunden, bekommen Aufträge von Stadtverwaltungen und Mäzenen.

bis 8.1.17, Zeitenströmung, Königsbrücker 96, Di, – Do., So. 10 – 17 Uhr, Fr./Sa., 11 – 21 Uhr; 18. – 30.10. kostenloser Eintritt für 100 Schulklassen nach vorheriger Anmeldung: www.magiccity.de

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