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Sollte man Bernstein verkaufen?

Bernstein-Exponate Foto: PR

Bernsteinschmuck gehört zu den ersten Schmuckstücken, die jemals hergestellt wurden. Erste Exemplare sollen bereits aus der Zeit der Antike stammen. Doch auch bei den alten Kelten war der Bernsteinschmuck sehr beliebt, und eventuell befindet sich sogar noch ein Stück aus dieser Zeit in Familienbesitz, vielleicht sogar vergessen im Keller, auf dem Dachboden oder in irgendeiner Schublade.

In Asien gefragt

Lange Zeit galt Bernsteinschmuck als veraltet, höchstens SeniorInnen trugen eine solche Kette. Mittlerweile ist Bernstein auch wieder bei der jungen Generation angekommen – und bei vielen Liebhabern auf dem asiatischen Markt. Die Nachfrage steigt also wieder, sodass mitunter für gut erhaltene Stücke, aber auch für Rohbernstein attraktive Preise erzielt werden. Bernstein wurde bei den alten Wikingern sogar gegen Gold eingetauscht, welches gern für Schmuckherstellung verwendet wurde. Gerade mit sehr alten Bernstein-Schmuckstücken sind also derzeit gute Preise zu erzielen. Auch unter Exemplaren jüngeren Datums lässt sich die eine oder andere Besonderheit finden.

Schätzen lassen

Wer sich unsicher ist, sollte den Bernsteinschmuck vor dem Verkauf schätzen lassen, um realistische Vergleichswerte zu erhalten. Aktuell herrscht ein regelrechter Boom auf dem Bernsteinmarkt. Asiatische Aufkäufer zahlen Rekordpreise. Ende Oktober 2015 berichtete auch der NDR unter dem Titel „die nordstory – Die Bernstein Connection“ unter Mitwirkung des Bernsteinexperten Frank Klokowski über die aktuelle Marktlage in Deutschland.
Wie lange dieser Trend noch anhält, kann niemand mit Gewissheit sagen. Auf weiter steigende Preise zu warten, ist reine Spekulation – wer sich aber jetzt für einen Verkauf seiner alten Schätzchen entscheidet, trifft damit wohl eine gute Entscheidung. Wolfgang Peschke

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