Er geht vom Nordpol zum Südpol zu Fuß

Robby Clemens will die Dynamo-Flagge am Nordpol hissen. Foto: Una Giesecke

„Ich geh vom Nordpol zum Südpol zu Fuß“ – diese Liedzeile von Frank Schöbel stand Pate, als sich Robby Clemens entschloss, die Füße, äh, sein Schicksal in die Hand zu nehmen. Heute Abend feiert er den Start in Dresden als Abschiedsevent mit seinen Fans. Am 4. April geht es los in richtung Norwegen und von dort zur russischen Station Barneo. Im Februar 2019 will er dann den Südpol erreichen.

Bevor der Sachse zum international bekannten Extremläufer, Motivationscoach und Buchautor wurde, war er ganz unten. die spektakuläre Schneider-Immobilien-Pleite stürzte seine Familie in den Abgrund. „Ich hatte vierzig Arbeitsjahre meiner Eltern verzockt und griff zur Flasche, wurde Alkoholiker.“ Entzugskliniken halfen wenig. Bis er die Laufschuhe anzog und losging. Seit jenem Tag ist er trocken und macht unterwegs allen Mut, die Schicksalsschläge verkraften müssen.

Und Fans hat Robby Clemens inzwischen viele. Tom Hanks wird ihn von Dallas bis Houston begleiten. Rammstein hat ihn ins Konzert am 25. Juni in New York eingeladen.  Und die Dresdner Fußballer haben ihm eine Dynamo-Fahne mitgegeben. „Die soll ich in den Nordpol rammen. Ich versuchs, obwohl ich nicht weiß, ob das überhaupt erlaubt ist.“ Die Fans dürfen also hoffen, dass nicht allzu viele Ordnungshüter dort Streife laufen.

Über seine bisherigen Abenteuer berichtet Robby Clemens heute in der Dreikönigskirche – illustriert mit vielen Fotos und Filmsequenzen. In 311 Tagen schaffte er von Januar bis November 2007 die Weltumrundung über vier Kontinente und 27 Länder. Damals startete und landete der „World runner“  in Berlin, um insgesamt 13.262 Kilometer auf eigenen Beinen zurückzulegen, was 314 Marathondistanzen entspricht.

Freitag, 10. März, 19 Uhr: „Ich lauf dann mal los – Rückblick: Zu Fuß um die Welt, Ausblick: Vom Nordpol zum Südpol“, www.robbyclemens.de

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